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Lokales Sternfahrt für fahrradfreundliche Verkehrspolitik
Dresden Lokales Sternfahrt für fahrradfreundliche Verkehrspolitik
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21:43 12.05.2019
An der Lingnerallee versammelten sich die Radler zu einer großen Kundgebung. Quelle: Tanja Tröger
Dresden

Mehr als 1500 Radfahrer haben am Sonntagnachmittag mit einer Sternfahrt für eine fahrradfreundlichere Verkehrspolitik in Dresden demonstriert. Unter dem Motto „Mehr Platz fürs Rad“ forderten sie eine konsequente Förderung der aktiven Fortbewegung. Dresden habe in den vergangenen Monaten „die Wiederkehr einer längst überholt geglaubten Verkehrspolitik erlebt“. Mit Blick auf die Kommunalwahlen in zwei Wochen wünschte sich Gesa Dickert vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) Dresden, dass in den kommenden fünf Jahren ganz viel für Fahrradfahrer getan werde. „Wir wollen keine weiteren Sonntagsreden, wir wollen kein weiteres Vertrösten“, ergänzte Konrad Krause, Geschäftsführer des ADFC Sachsen. Er fand auch klare Worte für Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP), der den Radweg an der Albertstraße mit verhindert habe.

Krause bat die Fahrradfahrer zudem, am Montag zum Messegelände zu kommen, wo beim Nationalen Radverkehrskongress auch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sprechen wird. Mit einer Demonstration wollen ADFC und die Klimaschützer von „Fridays for Future“ ab 13.30 Uhr den Minister empfangen.

Mehr als 1500 Radfahrer haben am Sonntag mit einer Sternfahrt für eine fahrradfreundliche Verkehrspolitik demonstriert.

In vier Demozügen waren jeweils mehrere Hundert Radfahrer aus dem Norden, Osten, Süden und Westen Dresdens in die Innenstadt gerollt und hatten ihre Anliegen für die einzelnen Stadtteile mitgebracht. Die rund 300 Radler, die aus dem Osten kamen, forderten vor allem eine sichere Lösung, wie Fahrradfahrer das Blaue Wunder überqueren können. Offiziell müssen sie derzeit auf der Straße fahren – angesichts der Enge und des starken Autoverkehrs auf der Elbquerung eine gefährliche Angelegenheit.

Breite und sichere Radwege nötig

Für die Radler aus dem Norden der Stadt sei besonders ein sicherer und ganzjährig nutzbarer Radweg zwischen Langebrück und Klotzsche wichtig, betonte Gesa Dickert vom ADFC Dresden. Der Fahrradkorso aus dem Univiertel bekräftigte die Forderung nach breiteren, gut ausgebauten Fahrradwegen, vor allem entlang des Zelleschen Weges.

In familienfreundlichem Tempo rollten der Tross nach der Kundgebung am Skatepark Lingnerallee zunächst Richtung Bahnhof, wendete und fuhr anschließend über das Terrassenufer zum Neustädter Markt. „Das war eine total entspannte Fahrt“, schwärmte Gesa Dickert. „Meine Kinder haben es genossen, so durch die Stadt zu radeln.“

Von ttr

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