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Lokales Städtisches Klinikum in Dresden braucht frisches Geld
Dresden Lokales Städtisches Klinikum in Dresden braucht frisches Geld
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21:39 17.06.2019
Das Städtische Klinikum befindet sich in einer wirtschaftlich schwierigen Situation. Quelle: Archiv
Dresden

Das Städtische Klinikum Dresden befindet sich in wirtschaftlich schwerem Fahrwasser. Die Klinik braucht dringend frisches Geld. Deshalb soll der Stadtrat den Überziehungskredit der beiden Krankenhäuser Friedrichstadt und Neustadt von 60,7 Millionen Euro auf 65 Millionen Euro erhöhen. Der sogenannte Kassenkreditrahmen ist dann so hoch, dass erstmals die Landesdirektion Sachsen als Kommunalaufsicht eine Genehmigung erteilen muss.

Erst im Dezember 2018 hatte der Stadtrat den Kreditrahmen von 59 Millionen Euro auf 60,7 Millionen Euro erhöhen müssen. Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation werde dieser Kreditrahmen im laufenden Jahr vollständig in Anspruch genommen, heißt es in einer Vorlage von Finanzbürgermeister Peter Lames (SPD). Spätestens ab dem vierten Quartal bestehe aber weiterer Liquiditätsbedarf, der mit Erhöhung des Kreditrahmens gedeckt werden soll.

Klinikum erwartet Mehrerlöse

Ursache für den Geldmangel seien die Budgetverhandlungen mit den Krankenkassen, die voraussichtlich erst im September und damit später als geplant beginnen würden. Das Klinikum erwarte Mehrerlöse für dieses Jahr in Höhe von 4,8 Millionen Euro, die aber wegen dem späten Verhandlungsbeginn erst im Jahr 2020 fließen würden.

Aufgrund der späten Zahlungseingänge werde ein um 4,8 Millionen Euro höherer Kassenkreditrahmen zur Überbrückung der Liquiditätsengpässe benötigt, als es die Wirtschaftsplanung des Klinikums für 2019 vorsieht. Das Klinikum soll die Mittel von Februar bis Juli 2020 in Tranchen von je 800 000 Euro zurückzahlen.

„Wir sind medizinisch gut aufgestellt“

CDU-Stadträtin Astrid Ihle hat davor gewarnt, von der wirtschaftlichen Situation des Klinikums auf seine medizinische Leistungsfähigkeit zu schließen. „Viele Fachrichtungen unserer städtischen Krankenhäuser belegen Spitzenplätze in Sachsen. Wir sind medizinisch gut aufgestellt“, erklärte die Gesundheitspolitikerin der Christdemokraten.

Laut Ihle sind alle vakanten Stellen an der Spitze der einzelnen Fachkliniken wieder besetzt. „Die Leistungserbringung ist wieder gesichert. Wir haben im Betriebsausschuss für das Klinikum in jüngster Zeit sehr viele Verträge bestätigt.“

Der Prozess der wirtschaftlichen Konsolidierung des Klinikums sei aber langwierig, so die CDU-Stadträtin. „Das Zusammenwachsen von zwei Krankenhäusern ist ein Prozess, der sich nicht von heute auf morgen vollzieht. Das muss in den Köpfen erst noch reifen.“

Von Thomas Baumann-Hartwig

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