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Stadt und TU Dresden befragen Senioren

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14:13 02.02.2021
Die Studie über „Individuelle Lebens-, Gesundheits- und Pflegesituation von Seniorinnen und Senioren in Dresden ab dem 60. Lebensjahr“ soll zu einer seniorengerechteren Infrastruktur beitragen.
Die Studie über „Individuelle Lebens-, Gesundheits- und Pflegesituation von Seniorinnen und Senioren in Dresden ab dem 60. Lebensjahr“ soll zu einer seniorengerechteren Infrastruktur beitragen. Quelle: Sebastian Kahnert/dpa
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Dresden

Zur Lebenswelt von Senioren forscht die Landeshauptstadt in Kooperation mit dem Centrum für Demografie und Diversität (CDD) der Technischen Universität Dresden. Die Studie über „Individuelle Lebens-, Gesundheits- und Pflegesituation von Seniorinnen und Senioren in Dresden ab dem 60. Lebensjahr“ soll zu einer seniorengerechteren Infrastruktur beitragen.

Im Zuge der Untersuchung erhalten 6000 zufällig ausgewählte Dresdner per Post einen Fragebogen. 300 Personen werden zusätzlich eingeladen, an einer telefonischen Befragung teilzunehmen. Die Teilnahme dauert etwa 30 Minuten, ist anonym und freiwillig. Inhaltlich geht es bei der Befragung unter anderem um soziale Teilhabe, Inanspruchnahme von Unterstützungsleistungen, den eigenen Gesundheitszustand sowie die persönliche Wahrnehmung der Coronapandemie. Außerdem werden ambulante Pflegedienste und andere Pflegeeinrichtungen zum Thema befragt.

Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, „gemeinsam mit den Dresdnern Angebote und Maßnahmen dafür abzuleiten, dass Menschen über 60 Jahre so lange wie möglich selbstständig bleiben und das gesellschaftliche Leben Dresdens aktiv mitgestalten können“, erklärt Professor Andreas Seidler, der das Projekt koordiniert. Ziel sei es, „mehr Kenntnisse über die nachberufliche Phase zu erlangen“, um Impulse für die soziale Stadtplanung zu erlangen, sagt Sozialbürgermeisterin Kristin Kaufmann (Linke). Die Studienergebnisse werden im Herbst veröffentlicht.

Von DNN