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Lokales Großer Deal: Deshalb wollen Freistaat und Stadt ihre Grundstücke im Dresdner Süden tauschen
Dresden Lokales Großer Deal: Deshalb wollen Freistaat und Stadt ihre Grundstücke im Dresdner Süden tauschen
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22:30 09.09.2019
Auf dem Hang südlich der Nöthnitzer Straße will die Stadt mit dem Südpark ein großes Naherholungsgebiet errichten. Zugleich plant der Freistaat, entlang der Nöthnitzer Straße in zweiter Reihe neue Gebäude für die Forschung und Lehre an der TU Dresden errichten zu lassen. Quelle: Archiv/Anja Schneider
Dresden

Exzellente Forschung und erholsame Freizeit – Stadt und Freistaat haben jeweils klare Vorstellungen bei ihren Plänen im Dresdner Süden. Das Land drängt auf den Ausbau des Hochschulstandortes, will die Technologiemeile Nöthnitzer Straße er­wei­tern. An dem langen Hang dahinter verfolgt die Stadt ih­rerseits mit dem Südpark ein am­bitioniertes Vorhaben. Weniger klar zu überblicken sind jedoch die Eigentumsverhältnisse beim Grund und Boden – weshalb Stadt und Land nun mit ei­ner großen Tauschaktion den Flickenteppich neu sortieren wollen.

Ge­samtfläche von etwa sieben Fußballfeldern

Konkret geht es um eine Ge­samtfläche von etwa sieben Fußballfeldern, die als einzelne Parzellen auf dem Gebiet zwischen Nöthnitzer Straße, Bergstraße und Kohlenstraße verstreut sind. Der Freistaat schielt vor allem auf städtischen Areale, die in zweiter Reihe hinter den schon vorhandenen Hochschulgebäuden liegen, um dort weitere, dringend benötigte Forschungs- und Lehrgebäude er­richten zu können – zu­gleich ein wichtiger Baustein der Exzellenzinitiative der Technischen Universität Dresden.

Am Südpark haben die Arbeiten bereits begonnen. Quelle: Anja Schneider/Archiv

Die Stadt wiederum hat einige Flächen im Auge, die gegenwärtig noch dem Freistaat gehören und später mit in den Südpark integriert werden sollen. Teile da­von sind beispielsweise als naturnahe Wiesen gedacht. Bei einem schmalen Keil an der Bergstraße hat man in der Stadtverwaltung zudem die Errichtung eines Bolzplatzes für den Vereinssport im Hinterkopf. Zwar ist die abschließende Entscheidung dazu noch nicht gefallen – mit dem Grundstück hätte die Stadt aber schon einmal die dafür nötigen Flächen zusammen.

Entscheidung im Bauausschuss

Derzeit müssen sich verschiedene Gremien mit der Vorlage befassen. So wird sich an diesem Dienstag un­ter anderem der Stadtbezirksbeirat Plauen erstmals öffentlich mit den Plänen beschäftigen. Die Entscheidung darüber, ob der von Stadtverwaltung und Freistaat angestrebte Deal zu­stande kommt, trifft letztlich der Bauausschuss am 18. September.

Von seko

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