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Lokales Stadt und Anwohner feiern Richtfest im Freibad Dresden-Cotta
Dresden Lokales Stadt und Anwohner feiern Richtfest im Freibad Dresden-Cotta
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23:10 09.09.2015

Das langgestreckte neue Haus wird Sanitäranlagen, Umkleidekabinen, Personal- und Technikräume sowie Lager beherbergen.

In Ansprachen blickten Bürgermeister Winfried Lehmann (CDU=, Architekt Jens Mäffert und Jürgen Hesse, Vorstand der Eisenbahner-Wohnungsbaugenossenschaft (EWG), zurück auf die erste Bauphase und nach vorn in Richtung modernes Freibad. Der Umbau des Bades sei „wichtig für einen vitalen Ortsbereich“ und ein Paradebeispiel für das Zusammenwirken von bürgerschaftlichem Engagement und Arbeit der Stadtverwaltung, betonte Hesse.

Ein Name fiel besonders häufig: Eberhard Rink. Neben einigen anderen Kommunalpolitikern hatte sich der verstorbene Geschäftsmann und FDP-Stadtrat besonders für den Erhalt des Bades eingesetzt und es vor der Schließung bewahrt. „Schade, dass er diesen Tag nicht mehr selbst erleben kann – er wäre stolz gewesen“, sagte nicht nur Sylvia Börner, die Rinks Firma weiterführt.

Anschließend versuchten sich Lehmann, Hesse und Mäffert im traditionellen Einschlagen der letzten Nägel. Während der Architekt den langen Nagel fachmännisch versenkte, formte der Bürgermeister seinen zu einer Art mehrfach gebogenen Metallkunstwerk um. Während danach die Richtkrone nach oben gezogen wurde, verlas der 20-jährige Zimmerer Steve Sußig den Richtspruch und zerschmetterte ein zuvor geleertes Sektglas.

Das Freibad Cotta wird seit dem vergangenen Jahr umfassend saniert: Die maroden Funktionsgebäude wurden im Dezember abgerissen, die alten Schwimmbecken zugeschüttet. Nun werden ein 655 Quadratmeter großes Schwimmbecken sowie neue Räume für Personal, Besucher und Technik gebaut. Das Becken wird künftig über einen Sprungbereich mit 1- und 3-Meter-Brett, einen Schwimm-, Kinder- sowie einen Erlebnisbereich mit 14-Meter-Rutsche, Wasserpilz, Schwallduschen und einer sogenannten Schaukelbucht verfügen. Außerdem entstehen 44 Autoparkplätze und 126 Stellplätze für Fahrräder. Der Umbau kostet rund 2,2 Millionen Euro. Die Stadt steuert 800.000 Euro bei, die übrigen 1,4 Millionen kommen von Bund und Land. Im Frühsommer 2013 soll alles fertig sein. Ob zur Eröffnung „einige schwergewichtige Herren“ tatsächlich in Badehose erscheinen, wie sie beim Richtfest schmunzelnd angedrohten, bleibt abzuwarten.

Die künftigen Nutzer des Freibades zeigten sich schon jetzt begeistert: Rentner Manfred Schierz aus Gorbitz, der das Bad oft mit seinen Enkeln besucht hat, fand es „ganz groß, dass das neu gebaut wird, vor allem in den Größe und Qualität, da kann man nur staunen! Früher war das alles mickrig.“

Auch die Vertreter der Linken im Ortsbeirat Cotta sowie die Linke-Landtagsabgeordnete Annekatrin Klepsch begrüßten den Umbau des Freibades. „Ohne das Engagement der Bürgerinitiative und des Fördervereins würde es das Bad heute nicht mehr geben, weil dieses seitens der Stadtverwaltung 2006 zur Schließung vorgesehen war“, so Klepsch.

Das Freibad Cotta entstand 1908, das Schwimmbecken wurde jedoch erst 1913 errichtet. Damals bot das Bad eines der größten Schwimmbecken der Stadt. Das Freibad an der Hebbelstraße wird oft als „Hebbelbad“ bezeichnet. Das Hebbelbad war aber eigentlich ein Hallenbad, das wenige Hundert Meter entfernt ebenfalls an der Hebbelstraße stand. Es wurde in den 1970er Jahren geschlossen, verfiel zusehends und wurde 2011 abgerissen.

ttr

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