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Lokales Stadt Dresden warnt vor Eichenprozessionsspinnern
Dresden Lokales Stadt Dresden warnt vor Eichenprozessionsspinnern
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08:05 02.08.2019
Der Eichenprozessionsspinner – seine langen Haare sind das Problem. Quelle: dpa
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Dresden

Das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft rät dringend, Abstand von den Nestern des Eichenprozessionsspinners zu halten. Die ungefähr drei bis vier Zentimeter lange Raupe mit schwarz-braunem Streifen lebt ausschließlich auf Eichen. Sie bildet ab dem dritten Larvenstadium Gifthaare aus.

Kommen Menschen mit den Härchen in Kontakt, können diese Hautrötungen, gereizte Schleimhäute, Husten, starke Atembeschwerden und Ausschläge verursachen. Im schlimmsten Fall treten Schockzustände auf. Die Brennhaare wird man schwer wieder los, denn sie haben Widerhaken.

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Auch in den von den Raupen zurückgelassenen Nestern sind die Gifthaare zu finden. Die sogenannten Gespinste befinden sich nicht nur in den Baumkronen, sondern auch an Eichenstämmen, an denen Menschen und Tiere sie erreichen können. Die Landeshauptstadt empfiehlt Grundstückseigentümern deshalb, die Gespinste durch eine Fachfirma der Baumpflege entfernen zu lassen.

Eichenprozessionsspinner sind eine Schmetterlingsart, die aus wärmeren Regionen Europas in unsere Breiten eingeflogen ist. Die Raupe besiedelt seit 2012 Bäume in den Dresdner Stadtteilen nördlich der Elbe. Seit Ende April entwickeln sich die Raupen des Eichenprozessionsspinners in den Oberkronen der Bäume. Zurzeit befinden sie sich in der Verpuppungsphase. Die Falter schlüpfen im August und legen ihre Eier in den Oberkronen der Eichen ab.

: www.dresden.de/eichenprozessionsspinner

Von DNN