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Stadt Dresden reagiert mit Verschärfungen auf steigende Infektionszahlen – Öffnungen bleiben bestehen

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14:03 27.03.2021
Alkoholverbot in Dresden, Prager Straße.
Alkoholverbot in Dresden, Prager Straße. Quelle: Sebastian Kositz
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Dresden

Am Sonnabend wurde zum dritten Mal in Folge in Dresden eine Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 festgestellt.

Erste Verschärfungen ab Dienstag

Das bedeutet, der Wert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner wurde überschritten und es treten gemäß der Corona-Schutzverordnung ab Dienstag erste Verschärfungen in Kraft.

Alkoholverbot und Kontaktbeschränkungen

Zusammenkünfte sind ab dem 30. März nur noch zwischen den Angehörigen eines Hausstandes und einer weiteren, externen Person gestattet. Kinder unter 15 Jahren bleiben dabei wie gehabt nicht berücksichtigt.

Das Verlassen der eigenen Unterkunft ist nur aus einem triftigen Grund erlaubt. Dazu zählen beispielsweise der Gang zur Arbeit oder Schule genauso wie Versorgungsgänge.

Ab Dienstag greift wieder ein Alkoholverbot. Es gilt für die bereits bekannten Bereiche in Innenstadt und Neustadt, sowie Parks, Gärten, Haltestellen, Parkplätze und den Bereich vor gastronomischen Einrichtungen.

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Öffnungen noch nicht aufgehoben

Mit Blick auf die aktuellen Neuerungen in der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung hebt die Landeshauptstadt Dresden die seit dem 8. März 2021 bzw. 15. März 2021 geltenden Öffnungen noch nicht auf, sondern möchte den Kabinettsbeschluss zur neuen Verordnung abwarten.

Ab dem 1. April 2021 wird in Sachsen eine neue Corona-Schutz-Verordnung gelten. Dem Konsens von Bund und Ländern folgend, sollen die Öffnungen voraussichtlich nicht mehr starr an Inzidenzen gebunden sein.

„Die aktuelle Regelung führt aber dazu, dass wir am kommenden Dienstag alles schließen müssten, um es dann laut dem vorliegenden Entwurf der neuen Verordnung, ab dem 6. April 2021 wieder unabhängig der Inzidenz öffnen zu können“, erklärt OB Dirk Hilbert dazu. „Dies würde insbesondere den Handel treffen, der sehr verantwortungsbewusst „click & meet“ eingeführt hat. Eine Schließung für wenige Tage ist weder pragmatisch noch erklärbar, sondern mit übertrieben Härten und Kosten verbunden.“

Lockerungen bei sinkender Inzidenz

Die gegenwärtig bestehenden Angebote und Geschäfte sollen nach Möglichkeit weiterhin offen bleiben. „Unter der Prämisse, dass die Einrichtungen ab dem 6. April 2021 nicht nur ein Hygiene-, sondern auch ein Testkonzept umsetzen müssen, ist das in meinen Augen ein vertretbarer Schritt. Sollte die neue Corona-Schutz-Verordnungen keine entsprechende Regelung enthalten, werden wir sofort handeln“, so Hilbert.

Wird die Sieben-Tage-Inzidenz von 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in Dresden an drei aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten, treten die verschärften Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen automatisch sowie das Alkoholverbot per Allgemeinverfügung der Landeshauptstadt am übernächsten Werktag in Folge wieder außer Kraft.

Von DNN