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Lokales Stadt Dresden hebt Frist auf: BRN-Anträge jederzeit noch möglich
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12:00 11.05.2017
Sondernutzungsanträge für die Bunte Republik Neustadt (16. bis 18. Juni) können auch noch jederzeit nach der eigentlich bereits verstrichenen Frist am 5. Mai beim Straßen- und Tiefbauamt eingereicht werden. Quelle: Archiv
Dresden

Sondernutzungsanträge für die Bunte Republik Neustadt (16. bis 18. Juni) können auch noch jederzeit nach der eigentlich bereits verstrichenen Frist am 5. Mai beim Straßen- und Tiefbauamt eingereicht werden. Laut Verwaltung werden diese dann in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet. Zuvor war die Frist heftig umstritten worden, Neustadts Ortsamtsleiter André Barth hatte sich für eine Verlängerung stark gemacht. Zudem steht immer wieder die Frage im Raum, wer eigentlich generell die BRN organisiere und plane.

Für Ulla Wacker, Mitglied der Schwafelrunde – eine offene Gruppe aus der Neustadt, die die „Bunte Republik“ seit Jahren mitgestaltet – ein Indiz dafür, wie „schwierig“ die BRN mittlerweile geworden sei. So sei abgesehen vom Wechsel der Zuständigkeiten innerhalb der Verwaltung und dem neuen Sicherheitskonzept auch die geringe Bereitschaft der Neustädter für eine gemeinsame Planung ungünstig.

Vor allem die jährlich steigende Anzahl der professionellen Gastronomen, die immer noch unzureichende Toilettensituation sowie ein fehlendes Pfandkonzept und die riesigen Müllberge, die auf Kosten der Stadt entsorgt werden müssen, seien die größten Baustellen. Doch die Schwafelrunde sei mit ihrem Ziel, die Gemeinde rund um die BRN zu mobilisieren, gescheitert. Deshalb stellt man sich in der Schwafelrunde die Frage, ob nicht vielleicht doch ein Gesamtveranstalter die bessere Lösung wäre.

Das neue Sicherheitskonzept hingegen sieht man sehr positiv. So sei die BRN trotz gleicher Besucherzahl im vergangenen Jahr „fluffiger und angenehmer“ gewesen. Die Schwafelrunde selbst will sich bei der Planung und Organisation künftiger BRN`s etwas zurückziehen, brachte aber bei einer Diskussionsveranstaltung am Dienstagabend in der Scheune das Thema „Gemeinsames BRN-Büro“ auf den Tisch, was von den Teilnehmern begrüßt wurde. Doch ob es soweit kommt und ob die BRN so ein Büro überhaupt braucht, bleibt abzuwarten.

Von Sebastian Burkhardt

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