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Lokales Stabwechsel in der Unfallchirurgie
Dresden Lokales Stabwechsel in der Unfallchirurgie
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15:50 01.05.2019
Philip Gierer übernimmt ab 1. Mai die Unfallchirurgie am Standort Friedrichstadt des Städtischen Klinikums.
Philip Gierer übernimmt ab 1. Mai die Unfallchirurgie am Standort Friedrichstadt des Städtischen Klinikums. Quelle: Steffen Füssel
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Dresden

Professor Doktor Philip Gierer hat zum 1. Mai die Nachfolge von Professor Doktor Felix Bonnaire angetreten, der die Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Handchirurgie am Standort Friedrichstadt über 19 Jahre erfolgreich entwickelt hat. Der 47-Jährige hatte zuvor als leitender Oberarzt der Abteilung für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie der Universitätsmedizin Rostock gearbeitet. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

„Unser Klinikum garantiert als Überregionales Traumazentrum für Ostsachsen eine unfallchirurgische Versorgung auf höchstem Niveau. Wir freuen uns, dass wir mit Professor Gierer einen Experten gewonnen haben, der dieses Niveau halten und ausbauen kann“, betont Doktor Lutz Blase, Medizinischer Direktor des Städtischen Klinikums.

Professor Philip Gierer ist in München geboren und hat dort auch Humanmedizin studiert. Seit dem Jahr 2000 arbeitet er in der Universitätsmedizin Rostock. Beginnend als Assistenzarzt und zuletzt als leitender Oberarzt hat er die Unfallchirurgie dort entscheidend mit geprägt. Der 47-Jährige ist ausgewiesener Spezialist für Schulter- und Ellenbogenchirurgie sowie für Sporttraumatologie. Ein Schwerpunkt liegt für ihn zudem in der Becken- und Wirbelsäulenchirurgie.

„Als Unfallchirurg kann man sich nicht auf ein Spezialgebiet zurückziehen“, erklärt er und fühlt sich als Generalist gefordert. „Mit der Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Handchirurgie übernehme ich eine Klinik, die durch Professor Bonnaire auf extrem hohem Niveau geführt worden ist. Dieses Niveau will ich halten und mich parallel den Herausforderungen unserer Zeit stellen. Dazu gehört, verlässliche Ausbildungsziele zu definieren, um den Ansprüchen junger Kollegen gerecht zu werden. Sie sind unsere unfallchirurgische Zukunft“, so Gierer. Den Ausbau und die Pflege des Images der Zentralen Notaufnahme, dem „Aushängeschild“ der Klinik, sehe er als zentralen Aspekt für die Patientenzufriedenheit.

Von DNN