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Lokales Staatsanwaltschaft erhebt Anklage nach Raubüberfall auf Dresdner Juwelier
Dresden Lokales Staatsanwaltschaft erhebt Anklage nach Raubüberfall auf Dresdner Juwelier
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12:06 17.12.2019
Zwei Polizistinnen stehen am Tag des Überfalls vor dem Juweliergeschäft. Quelle: Anja Schneider
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Dresden

Ein 41-Jähriger wird sich vor dem Dresdner Landgericht wegen eines Überfalls auf ein Juweliergeschäft in der Stadt verantworten müssen. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, wird gegen den Mann aus Estland Anklage wegen besonders schwerem Raub und gefährlicher Körperverletzung erhoben.

Er soll gemeinsam mit einem Komplizen am 15. März 2017 im Juweliergeschäft Leicht in der Dresdner Innenstadt mit Waffengewalt Uhren und Schmuck im Gesamtwert von fast 305.000 Euro geraubt haben. Die Beute ist bis heute verschwunden, der Mittäter inzwischen verstorben.

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Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, schlug der jetzt Beschuldigte eine Glasvitrine ein und schnappte sich das Diebesgut. Sein Kumpan hielt derweil zwei Angestellte des Ladens mit einer Pistole in Schach. Um den Rückzug abzusichern, versprühte der Mittäter anschließend Reizgas im Geschäft. Die zwei Angestellten erlitten Atembeschwerden und Augenreizungen.

Fotos vom Tattag

Erneut Überfall auf „Juwelier Leicht“

Der 41-jährige Beschuldigte war am 30. Juni 2017 in der Schweiz wegen eines anderen Vergehens festgenommen worden. Am 29. Oktober 2019 wurde er für das hier anstehende Verfahren nach Deutschland ausgeliefert, teilte Oberstaatsanwalt Jürgen Schmidt auf DNN-Anfrage mit. Der Mann befindet sich in Untersuchungshaft.

Das Landgericht Dresden wird über die Eröffnung des Hauptverfahrens und die Zulassung der Anklage entscheiden.

Von fkä

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