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Lokales Spiel mit dem Feuer: Regeln für den Umgang mit Raketen und Böllern
Dresden Lokales Spiel mit dem Feuer: Regeln für den Umgang mit Raketen und Böllern
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13:57 31.12.2015
Fans von Feuerwerk haben in diesen Tagen die Qual der Wahl. In jedem Fall müssen die Knaller ein CE-Kennzeichen tragen. Quelle: Christoph Schmidt, dpa
Dresden

Feuerwerk gehört mindestens genauso zu Silvester wie prickelnder Sekt und das Bleigießen. Doch die Pyrotechnik birgt Gefahren. Im vergangenen Jahr mussten die Dresdner Feuerwehr und der Rettungsdienst in 34 Fällen ausrücken, um Balkone und Mülleimer zu löschen oder Verletzungen zu behandeln.

Doch wer sich an alle Regeln hält, kann die Gefahr eines Unfalls minimieren. "Es sollte beachtet werden, das Feuerwerk Sprengstoff ist", appelliert Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Martin Dulig (SPD), an die Bevölkerung und erinnert daran, dass das Abbrennen von Pyrotechnik nur am 31. Dezember und am 1. Januar erlaubt ist. Darüber hinaus müssen die Knaller in Deutschland zugelassen sein und ein CE-Kennzeichen tragen, so Dulig.

Speziell in Dresden gibt es zusätzliche Einschränkungen. So darf am Silvesterabend nicht auf dem Theaterplatz geböllert werden. Das Knallen an Krankenhäusern, Alten- und Kinderheimen sowie Fachwerkhäusern ist generell untersagt. Ein Verbot von Feuerwerk im Umfeld von Flüchtlingsunterkünften gibt es im Gegensatz zu einigen anderen Bundesländern nicht.

Wer sich nicht an die Regeln hält, muss in Sachsen mit drakonischen Strafen rechnen. Das Knallen nach dem 1. Januar kann mit bis zu 10 000 Euro Bußgeld geahndet werden. Das Zünden von in Deutschland nicht zugelassenen Polen-Böllern kostet bis zu 50 000 Euro. Wer mit Feuerwerk andere gefährdet, läuft sogar Gefahr, die nächsten fünf Silvester im Kittchen zu verbringen - dann sicher ohne Knaller.

Hauke Heuer

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