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Lokales Das sind die beliebtesten Biergärten in Dresden
Dresden Lokales Das sind die beliebtesten Biergärten in Dresden
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10:19 30.03.2019
Prost! Die Freisitz-Wirte werden besonders am Sonnabend zahllose Biergläser zu schleppen haben. Quelle: dpa
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Dresden

Endlich ist es wieder soweit: Das Wetter wird biergartentauglich! Die Meteorologen versprechen einen sonnigen Samstag mit Temperaturen von bis zu 17 Grad Celsius. Am Sonntag und Montag soll das Quecksilber vorübergehend wieder etwas sinken, ehe Mitte der Woche ein neues Hoch den Dresdnern frühlingshafte Temperaturen und Sonnenschein beschert.

Beste Voraussetzungen also, um anzugrillen oder den vielen Biergärten der Landeshauptstadt einen Besuch abzustatten. Die beliebteste Draußen-Wirtschaft der Dresdner war sowohl 2018 als auch 2017 der „Schillergarten“ am Blauen Wunder. Das ist das Ergebnis des DNN-Barometers zum Thema. Auf den Plätzen landeten jeweils der „Fährgarten Johannstadt“, die „Torwirtschaft“ im Großen Garten und das „Ballhaus Watzke“ im Pieschener Winkel.

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Der Biergarten in der Saloppe, der beim DNN-Barometer 2018 den fünften Platz belegte, öffnet allerdings erst im Mai. Dann kann man wochentags ab 17 Uhr und am Wochenende sein „kühles Blondes“ oder die Apelschorle unter den alten Bäumen an der Brockhausstraße genießen.

Ein gemütliches Plätzchen unter alten Bäumen, am besten noch mit Blick auf die Elbe und einer gehörigen Portion Tradition – so haben es die Dresdner bei Biergärten am liebsten.

Offenbar trinken die Dresdner ihr Bierchen also am liebsten an einem lauschigen Plätzchen im Grünen, besonders gern mit Blick auf die Elbe. Lokalitäten mit diesen Merkmalen gibt es einige mehr: „Waldmax“ und „Hofewiese“ in der Dresdner Heide, die „Erbgerichtsklause“, der „Augustusgarten“, „Scheune“ und „Rosengarten“ in der Neustadt, die „Wachstube“ im Großen Garten und die Übigauer „Lindenschänke“ seien hier stellvertretend genannt. Der herrliche Elbblick der gutbürgerlichen Wirtschaften entlang der Kötzschenbroder Straße („Zum Landstreicher“, „Micktner Weibswirtschaft“, „Spitzwegerich“) ist derzeit durch die Bauarbeiten an der Fernwärmetrasse verstellt.

Ab April bekommt die Dresdner Biergarten-Szene prominenten Zuwachs: Am Rand des Großen Gartens an der Stübelallee öffnet Anfang April „Paul Rackwitz – Neue Welt. Drachenwiese“. Ob die Liebhaber und Stammgäste des „alten“ „Racki“, das 20 Jahre lang in Dresden-Plauen beheimatet war und eine wahre Institution darstellte, auch vom Dresdner „Südhang“ in den Talkessel kommen?

Neu gestaltet wird auch die Sommerwirtschaft am Schloss Übigau. Dort können Ausflügler am Nachmittag kühle Getränke genießen, ehe am Abend die Comödie Dresden ihre Sommertheater-Inszenierung „Das Wirtshaus im Spessart“ zeigt. Von Mittwoch bis Sonntag werde täglich 20 Uhr gespielt, kündigte Comödien-Geschäftsführer Olaf Maatz bei einem Bürgergespräch in der vergangenen Woche an, wenn es gut laufe, auch Montag und Dienstag. Der frühere Biergarten-Wirt Winfried Pfeil hatte im Herbst 2016 nach acht Jahren aufgehört und seinen Ruhestand angetreten.

ttr