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Lokales So stehen die Dresdner zu neuen Hochhäusern in der Stadt
Dresden Lokales So stehen die Dresdner zu neuen Hochhäusern in der Stadt
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20:45 29.11.2019
Das Stadtbild ist durchaus von Hochhäusern geprägt. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Braucht Dresden neue Hochhäuser? Wenn es nach den Bürgern geht, die sich bei der Erarbeitung des Hochhaus-Leitbildes zu Wort gemeldet haben – dann ja. „Wir waren durchaus überrascht“, erklärte am Freitagabend Stadtplaner Christian Blum, „aber die Mehrheit hat sich positiv zu Hochhäusern geäußert.“ Die Stadtverwaltung hatte zum zweiten Bürgerdialog eingeladen.

271 Stellungnahmen von Dresdnerinnen und Dresdnern haben die Autoren des Hochhaus-Leitbildes erhalten. In diesen wurde durchaus betont, dass jede Epoche ihre Akzente gesetzt habe – wieso also nicht auch die gegenwärtige? Auf das „Wie“ komme es an und natürlich auch auf das „Wo“, so Blum.

Zwei von dem Züricher Stadtplaner und dem Berner Architektur-Historiker Christoph Blum identifizierte Fokusgebiete für Hochhäuser fanden uneingeschränkten Zuspruch: Das Areal rund um die Nossener Brücke und die Weißeritz sowie der Raum zwischen Hauptbahnhof und Fritz-Löffler-Straße. Mehr Zuspruch als Ablehnung habe es für das Fokusgebiet Prohlis/Dobritz gegeben.

Kontrovers würden die Räume Johannstadt und Grunaer Straße/Stübelallee diskutiert. Die Bestandshochhäuser in Johannstadt würden den Blick auf die Elbe verstellen, hätten die Bürger mitgeteilt. Es sollten hier weniger Neubauten ins Auge gefasst werden, sondern eher der Abriss von Hochhäusern. Bei Stübelallee und Grunaer Straße fanden die Einwohner, dass das Areal kaum Raum für neue Hochhäuser biete. Baupolitiker Tilo Wirtz (Die Linke) meinte, dass Hochhäuser an der Stübelallee die Blickbeziehungen aus dem Großen Garten heraus beeinträchtigen würden.

Steffen Szuggat, Leiter des Stadtplanungsamtes, erklärte, die Verwaltung taste sich mit dem Leitbild allmählich heran an die Frage, welche Bedingungen dafür eintreten müssten, dass Hochhäuser gebaut werden dürfen. Der Bürgerdialog wird am 21. Januar 2020 fortgesetzt.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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