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Lokales So sollen Anbieter von Elektrorollern in Dresden in die Pflicht genommen werden
Dresden Lokales So sollen Anbieter von Elektrorollern in Dresden in die Pflicht genommen werden
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17:31 08.10.2019
Zum Bestandteil des Stadtbilds geworden: E-Scooter. Quelle: Lisa-Marie Leuteritz
Dresden

Die AfD-Stadtratsfraktion will die Leih-Anbieter von E-Scootern in die Pflicht nehmen. Sie hat jetzt einen Antrag „Verbesserung der Verkehrssicherheit durch Beräumung von Verkehrshindernissen“ in den Stadtrat eingebracht. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) soll dafür Sorge tragen, dass die Leih-Anbieter die Kosten für die Entsorgung der E-Scooter übernehmen, wenn diese ein Verkehrshindernis darstellen.

Die Elbwiesen sollen – abgesehen von den ausgewiesenen Radwegen – für E-Scooter zur „roten Zone“ werden. Schließlich sollen die Anbieter Vorkehrungen treffen, die ein unautorisiertes Bewegen der Elektroroller verhindern. „Leider ist es in dem kurzen Zeitraum seit der Einführung der Roller häufig vorgekommen, dass achtlos abgestellte Fahrzeuge als Verkehrsbehinderungen auffällig geworden sind“, begründete Fraktionsvorsitzender Wolf Braun den Antrag.

Die Kooperationsvereinbarung mit den Leih-Anbietern müsse qualifiziert werden. Mit den vorgeschlagenen Maßnahmen könne die Akzeptanz der Elektroroller bei den Nicht-Nutzern verbessert werden. So ließe es sich verhindern, dass Anwohner und andere Personen, die sich gestört fühlen, die Roller in der Natur entsorgen oder gar in Gewässern versenken.

Von tbh

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