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Dresden Lokales So lange musste die Oberschule Cossebaude auf neue Sanitäranlagen warten
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17:19 14.08.2019
Bildungsbürgermeister Hartmut Vorjohann, CDU-Landtagsabgeordneter Lars Rohwer und Schulleiter Dierk Paßmann bei der Übergabe des Fördermittelbescheids durch Kultusminister Christian Piwarz (v.l.n.r.). Quelle: IPicture
Dresden

Fast haben es Schüler und Lehrer an der Oberschule Cossebaude geschafft: „Nach langem Kampf erhalten wir nun neue Sanitäranlagen“, sagte Schulleiter Dierk Paßmann am Mittwoch und dankte dabei auch der Elternschaft für ihren Einsatz.

Aufatmen an der Oberschule Cossebaude: Nach langem Warten treibt die Stadt die Sanierung der Schule voran.

Kurz zuvor hatte Kultusminister Christian Piwarz (CDU) an der Schule vor der versammelten Lehrermannschaft den symbolischen Fördermittelscheck des Landes überreicht. Reichlich 470 000 Euro stehen drauf, insgesamt investiert die Stadt knapp 800 000 Euro.

Schule vor 41 Jahren eröffnet

Vor fast 41 Jahren war die Schule vom klassischen DDR-Bautyp „Dresden“ eröffnet worden. Seither ist sie über die Jahre zwar durch engagierte Cossebauder Unternehmen und Eltern sowie die Gemeinde ausgestaltet und kontinuierlich verbessert worden. So wurden Fenster und die Turnhalle erneuert, aber neue Sanitäranlagen gab es über all die Jahre nicht.

Das soll sich nun bis zu den Herbstferien ändern. Auch über den Einbau eines Trinkbrunnens werde nachgedacht, erklärte der Schulleiter. Bis alles fertig ist, müssen Schüler und Lehrer die Sanitäranlagen in Containern auf dem Schulhof nutzen.

Noch ein, zwei Jahre angespannte Situation bei Lehrerausstattung

Kultusminister Piwarz verwies darauf, dass es nur noch wenige Schulen gebe, bei denen das klassische Klischee von der „stinkenden Schultoilette“ noch zutreffe. Zu den positiven Ergebnissen für das sächsische Schulsystem, die der Minister vom aktuellen Bildungsmonitor der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erwartet, gehöre aber auch ein entsprechender Zustand der Gebäude. Neben dem Neubau als Reaktion auf steigende Schülerzahlen dürfe die Sanierung nicht vernachlässigt werden. Da ist auch in Cossebaude noch einiges zu tun.

Vor dem Lehrerkollegium der Oberschule räumte der Minister ein, dass es bei der Lehrerausstattung in Sachsen noch ein, zwei Jahre bei einer angespannten Situation bleiben werde. In Cossebaude wird der Unterricht für Religion/Ethik von drei auf eine Wochenstunde reduziert. „Die Kernfächer sind alle besetzt“, sagte Schulleiter Paßmann.

Piwarz hatte für die Lehrer aber noch eine Botschaft im Gepäck: Auf die Frage eines Pädagogen, wann Klassenlehrer mit einer Anerkennung ihres Mehraufwandes rechnen könnten, sprach sich der Minister für eine „monetäre Regelung“ aus. „Wir müssen uns etwas überlegen“, fügte er hinzu und verwies auf den nächsten sächsischen Landtag. Piwarz würde eine Zulage favorisieren. Angesichts der 19 000 Klassenlehrer in Sachsen sei das Land bei einer monatlichen Zulage von 120 Euro schnell bei zusätzlichen Ausgaben von 30 Millionen Euro.

Von Ingolf Pleil

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