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Dresden Lokales So geht es mit dem Dresdner Promenadenring weiter
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10:10 18.08.2019
Derzeit werden die Rohre für die künftige Wasserversorgung des Schalenbrunnens am Dippoldiswalder Platz verlegt. Quelle: Lisa-Marie Leuteritz
Dresden

Am Dippoldiswalder Platz soll es bald plätschern: Der Schalenbrunnen, der einst auf der Prager Straße sprudelte, wird derzeit vor dem ehemaligen Ärztehaus an der Budapester Straße 2 wieder aufgebaut. Nachdem das Wasserspiel der Künstlerin Leoni Wirth beim Jahrhunderthochwasser 2002 stark beschädigt worden war, hatte die Stadt die markanten Schalen eingelagert. Nun sollen sie am Dippoldiswalder Platz wieder zum Einsatz kommen.

Bäume oder Parkplätze?

Wie es im östlichen Bereich des Promenadenrings am Pirnaischen Platz weitergehen soll, ist allerdings noch unklar. Zu Beginn des Jahres waren die Pläne für diesen Bereich im Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau durchgefallen. Der Wegfall von rund 40 Parkplätzen sorgte bei der CDU für genügend Gegenstimmen, um das Projekt zu kippen.

Nun hat Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen) gemeinsam mit der Stadtverwaltung vier Varianten aus­gearbeitet, wie das Problem am Pirnaischen Platz gelöst werden könnte. Zwei der Möglichkeiten sind nicht neu: Rund 40 Stellplätze sollen zugunsten einer vierten Baumreihe verschwinden – oder es wird keine neuen Bäume geben, dafür bleiben aber alle Parkplätze erhalten. Die Kompromisslösungen sehen wie folgt aus: Es wird eine vierte Baumreihe gepflanzt, allerdings sehr eng, damit noch Platz für eine Längsparkreihe bleibt. Die andere Möglichkeit wäre der Wegfall etlicher Parkplätze nahe des Haltestellenbereichs, wovon elf erhalten blieben. Dazwischen wäre Platz für neue Bäume.

Steinige Hindernisse am Dippoldiswalder Platz

„Der Pirnaische Platz wird in seinem jetzigen ungepflegten Zustand seiner Funktion als zentraler Ankunfts- und Umsteigepunkt für den ÖPNV nicht gerecht“, sagt Schmidt-Lamontain und hält an der ursprünglichen Variante fest: Neue Bäume, weniger Parkplätze. Die Vorlage mit den neuen Entwürfen wurde bereits von Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) bestätigt und befindet sich nun auf dem Weg in die Gremien, erklärt der Baubürgermeister. Er hofft, dass es im Stadtrat noch dieses Jahr zum Beschluss kommt und nächstes Jahr gebaut werden kann.

Doch bis dahin ist am westlichen Promenadenring noch einiges zu tun: Der Wiederaufbau des Schalenbrunnens am Dippoldiswalder Platz stößt indes auf steinige Hindernisse. Auf dem Baufeld standen früher Gebäude, deren Grundmauern immer noch erhalten sind. Diese sind an manchen Stellen so massiv, dass die Tunnel für die nötigen Versorgungsleitungen nicht errichtet werden konnten. Nun muss die Budapester Straße in diesem Bereich an zwei Wochenenden gesperrt werden, damit dort die Erde aufgebuddelt werden kann, um die Hindernisse zu beseitigen. Start ist am 31. August und 1. September. An welchem weiteren Wo­chenende gesperrt werden muss, ist derzeit noch unbekannt, sagt Robert Franke, kommissarischer Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes.

Sperrungen absehbar

Am Brunnen werden aktuell die Rohre verlegt, die die Schalen künftig mit Wasser versorgen werden. Auch die Fundamente für die Kunstobjekte sind bereits fertig. Voraussichtlich Anfang September sollen die Schalen montiert werden.

Die geplante Erweiterung der Rechtsabbiegespur von der Marienstraße auf die Budapester Straße kommt ebenfalls voran. Dafür soll der Fußweg versetzt werden, damit Platz für eine Fahrradspur geschaffen werden kann. Auch ein Fahrleitungsmast der Dresdner Verkehrsbetriebe muss noch entfernt werden, bis die Arbeiten an der Spur in der zweiten Septemberwoche beginnen können. Die zwei neuen Ersatzmasten sollen Ende August aufgestellt werden, erst dann kann der störende Mast beseitigt werden.

Kosten: rund 1,4 Millionen Euro

Sobald die Arbeiten an der Rechtsabbiegespur beginnen, ist die Marienstraße nur noch aus Richtung Postplatz befahrbar. Für die an­dere Fahrtrichtung wird eine Umleitung über Josephinenstraße und Annenstraße eingerichtet.

Das Bauvorhaben ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt und der Drewag. Der Wiederaufbau des Brunnens und die weiteren Umgestaltung des Dippoldiswalder Platzes kosten rund 1,4 Millionen Euro.

Von Lisa-Marie Leuteritz

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