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Lokales Sieben Stadthäuser entstehen an der Dresdner Heide
Dresden Lokales Sieben Stadthäuser entstehen an der Dresdner Heide
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08:38 18.03.2016
Jeweils sieben Familien wohnen in den Stadthäusern. Spätestens im März 2017 soll alles fertig sein.  Quelle: Foto: Anja Schneider
Dresden

 Auf der Baustelle an der Heideparkstraße 8 mit der alten herrschaftlichen Villa darauf geht es zügig voran: Am 17. März wurde Richtfest gefeiert für die sieben Stadthäuser, die auf dem knapp
10 000 Quadratmeter großen Grundstück am Rande der Dresdner Heide entstehen. Mitte Juli 2015 war Baubeginn. Im Dezember 2016, spätestens aber im März 2017, sollen die sieben Stadthäuser inklusive Außenanlagen übergeben werden. Sie sind für jeweils sieben Familien gedacht. Es handelt sich insgesamt um 51 (und nicht 49) Eigentumswohnungen, weil zwei der Häuser anstelle eines Penthouses im Dachgeschoss zwei Zwei-Zimmer-Wohnungen erhalten. Die kleinsten Wohnungen sind 65 Quadratmeter, die geräumigsten knapp 150 Quadratmeter groß. Es handelt sich vor allem um Drei- und Vierzimmer-Wohnungen. Die sieben Häuser werden nach Heidepflanzen benannt, die in der Gegend wachsen. Sie heißen dann zum Beispiel „Rosa“, „Iris“ und „Viola“.

Der Quadratmeterpreis liegt nach Angaben von Projektentwickler Hans Clubek von der Baywobau bei 3300 Euro im Schnitt. Die Erdgeschosswohnungen seien am günstigsten. „Von den 51 Wohnungen sind 50 verkauft“, berichtet Clubek. Einziehen würden zumeist Dresdner – sowohl junge Familien als auch Rentner – und alte Dresdner, die nach Hause zurückkehren.

Hinter der von der Heideparkstraße aus gut sichtbaren Villa liegen drei Grundstücke, die noch auf eine Bebauung warten. Darauf sollen ein Dopppelhaus und zwei Einfamilienhäuser entstehen. „Das Grundstück für das Doppelhaus haben wir jetzt an zwei Dresdner Familien verkauft“, berichtet Clubek. Die Einfamilienhausgrundstücke seien ausgeschrieben worden. Noch bis 15. April könnten Interessierte ihre Gebote abgeben. Am 19. und 20. März bestehe die Möglichkeit, die Grundstücke zu besichtigen.

Die eingangs erwähnte alte Villa hat die Baywobau schon lange verkauft. Der neue Eigentümer, ein Dresdner Privatier, hat einen Großteil an eine Hausverwaltungsfirma vermietet und richtet im Dachgeschoss zwei Wohnungen ein. Das zweistöckige denkmalgeschützte Gebäude ist 1913 für einen hohen Offizier erbaut worden, wurde später auch von einem Konsul bewohnt, bevor nach dem Krieg die Russen einzogen. Von 1954 bis 1991 befand sich dort die Ingenieurschule für Holztechnik – die einzige ihrer Art in der DDR. In den 1950er und 60er Jahren wurden auf dem Gelände neun Unterrichtsbaracken errichtet. Von 1991 bis zu ihrem Umzug in die Johannstadt 2011 hatte dann die Staatliche Studienakademie Dresden hier ihren Sitz. Seit Mitte 2012 standen die arg sanierungsbedürftigen Gebäude leer. Die Baracken sind abgerissen worden. 2013 hat der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) die Liegenschaft an die Baywobau als Meistbietenden verkauft – deutlich über dem Mindestkaufpreis von 1,42 Millionen Euro.

Von Katrin Richter

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