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Lokales Schutzzäune für Frösche und Kröten
Dresden Lokales Schutzzäune für Frösche und Kröten
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08:30 24.02.2019
Auf dem Weg zu ihren Laichgewässern müssen Kröten und Frösche oft stark befahrene Straßen überqueren. Von der Stadt aufgestellte Zäune fangen die Tiere ab, bevor sie anschließend mit menschlicher Hilfe über die Straße getragen werden. Quelle: Fotos (2): Bernd Lichtenberger
Dresden

Damit geschützte Amphibien wie Frösche und Kröten nicht dem Straßenverkehr zum Opfer fallen, baut der Regiebetrieb Dresden derzeit Amphibienschutzzäune mit einer Gesamtlänge von stattlichen 3,3 Kilometern an betroffenen Straßen auf. Darüber hinaus lesen Autofahrer ab sofort die Warnung „Vorsicht Amphibienwanderung“ auf mehreren Schildern, die in der Dresdner Heide und auf anderen städtischen Wald- und Wiesenflächen aufgestellt werden. Gleichzeitig wird die Höchstgeschwindigkeit zwischen 20 und 6 Uhr abschnittsweise auf 30 Kilometer pro Stunde begrenzt.

Extra aufgestellte Schutzzäune fangen die wandernden Amphibien auf. Quelle: Bernd Lichtenberger

Neben größeren Zaunabschnitten, wie an der Ullersdorfer Landstraße in Dresden-Weißig, am Rand der Dresdner Heide bei Liegau-Augustusbad, an der Langebrücker Straße in Klotzsche oder in Steinbach wurden auch viele kleinere Zäune aufgebaut. In Altgorbitz, Helfenberg, Altfranken, am oberen Stausee bei Rennersdorf und am Rossendorfer Teich sollen die kleinen Barrieren das Leben der Amphibien retten. Denn auf dem Weg zu ihren Laichgewässern müssen die Lurche oft stark befahrene Straßen überqueren. Die Zäune fangen die Tiere ab, bevor sie anschließend mit menschlicher Hilfe über die Straße getragen werden.

Ehrenamtliche, Anwohner, Naturschutzhelfer oder Mitglieder von Naturschutzverbänden haben dabei ein Auge auf die Zäune und kontrollieren regelmäßig, ob Amphibien abgefangen wurden. „Wir appellieren an alle Autofahrer, die zusätzlich zu den Zäunen aufgestellten Verkehrszeichen mit abgebildeter Kröte als Hinweis auf Amphibienwanderungen zu beachten“, sagt Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (Grüne).

Für den Krötenzaun an der Pesterwitzer Straße in Altgorbitz sucht die Statd dringend Betreuer, da die bisherigen Helfer alters- und gesundheitsbedingt ausscheiden. Interessierte können sich im Umweltamt unter der Telefonnummer 488 62 41 melden. awo

Von DNN

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