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Lokales Das ist das Wahlprogramm der SPD Dresden
Dresden Lokales Das ist das Wahlprogramm der SPD Dresden
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11:40 16.04.2019
In den nächsten zehn Jahren soll die Sanierung der Schulgebäude abgeschlossen werden, fordert die SPD. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Wohnen, Mobilität, Soziales und Bildung – mit diesen Schwerpunkten zieht die Dresdner SPD in den Kommunalwahlkampf.

Die Sozialdemokraten haben laut der stellvertretenden Unterbezirksvorsitzenden Jessika Markert 109 Kandidaten in den elf Wahlkreisen für die Stadtratswahl aufgestellt. Der Jüngste ist ein 21-jähriger Student, der Älteste ein 86-jähriger Rentner. 45 Kandidatinnen stehen 69 Kandidaten gegenüber, der Frauenanteil hat sich im Vergleich zu 2014 deutlich erhöht.

100 bis 200 Millionen Euro müssen bereit gestellt werden

Innerhalb der nächsten fünf Jahre soll die Sanierung der Kindertagesstätten abgeschlossen sein und innerhalb der nächsten zehn Jahre die Sanierung der Schulen. Dafür müssten 100 bis 200 Millionen Euro pro Jahr in den Stadthaushalt eingestellt werden, erklärte Stadtratsfraktionsvorsitzende und Bildungspolitikerin Dana Frohwieser. „Wir haben die Bildungswende geschafft.“ Dresden baue nicht mehr nur neue Schulen, sondern könne auch Bestandsgebäude auf Vordermann bringen.

Wohnungen sollen errichtet werden

Mit der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Wohnen in Dresden sollen in den nächsten fünf Jahren 2500 kommunale Wohnungen errichtet werden, legten sich die aktuellen Stadträte Kristin Sturm und Vincent Drews fest. Das kooperative Baulandmodell soll private Bauherren in die Pflicht nehmen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. 30 Prozent Sozialwohnungen bei Vorhaben mit Bebauungsplan hält Drews für angemessen. Er will sich auch für Milieuschutzsatzungen einsetzen, mit denen die Modernisierung von Wohnraum vom Stadtrat genehmigt werden muss.

Mehr Verkehrsteilnehmer ohne Auto

Bei der Mobilität soll der Anteil von Fußgängern, ÖPNV-Nutzern und Radfahrern auf zwei Drittel erhöht werden, fordert Stefan Engel, Spitzenkanidat für Pieschen. Julia Hartl, Spitzenkandidatin für Prohlis, will sich für mehr Stellen in der Pflege und mehr Frauen in Führungspositionen der Landeshauptstadt einsetzen.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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