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Lokales Schnelles Internet: Wann es in Dresden keine weißen Flecken mehr gibt
Dresden Lokales Schnelles Internet: Wann es in Dresden keine weißen Flecken mehr gibt
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15:31 10.09.2019
Winzige Glasfaserkabel zur Internetübertragung laufen in einem Verteilerpunkt zusammen. In Dresden wird Vodafone 3100 unterversorgte Adressen ans Breitbandnetz anschließen. Quelle: dpa
Dresden

Es bleibt dabei: Die Vodafone GmbH wird den Breitbandausbau in den unterversorgten Gebieten von Dresden vorantreiben. Die Vergabestelle der Landeshauptstadt Dresden hatte das eigene Tochterunternehmen Stadtwerke Dresden GmbH (Dre­wag) vom Auswahlverfahren für den 18 Millionen Euro schweren Auftrag ausgeschlossen – aus formalen Gründen. Dagegen hatten die Stadtwerke vor dem Verwaltungsgericht (VG) Dresden einen Eilantrag eingereicht, allerdings ohne Erfolg.

Wie Drewag-Sprecherin Gerlind Ostmann jetzt auf Anfrage der DNN erklärte, wird die städtische Tochter keine Beschwerde gegen den VG-Beschluss beim Oberverwaltungsgericht Bautzen einlegen. Die Erfolgsaussichten einer Beschwerde seien zwar aus rechtlicher Sicht gut. „Um den Breitbandausbau in der Landeshauptstadt Dresden jedoch nicht zu gefährden, hat sich die Drewag entschieden, trotzdem keine Beschwerde einzulegen.“

90 Prozent der Kosten für Ausbau sind Fördermittel

Das Rechtsmittel würde zu ei­ner weiteren zeitlichen Verzögerung führen, die nicht im Interesse der Landeshauptstadt wäre, so Ostmann. Damit gehen die Stadtwerke beim Anschluss von rund 3100 privaten Haushalten und gewerblichen Adressen an das Breitbandnetz leer aus. Das Un­ternehmen wollte sich mit dem Breitbandausbau ein zusätzliches Geschäftsfeld erschließen.

Laut Finanzbürgermeister Peter Lames (SPD), der im Rathaus auch für die IT zuständig ist, soll es bis Ende 2021 keine weißen Flecken beim Thema schnelles Internet in Dresden geben. 90 Prozent der Kosten für den Ausbau sind Fördermittel, zehn Prozent zahlt die Stadt als Eigenanteil.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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