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Lokales Schmuck aus Grünem Gewölbe - Polizei prüft angebliches Kaufangebot
Dresden Lokales Schmuck aus Grünem Gewölbe - Polizei prüft angebliches Kaufangebot
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09:46 13.01.2020
Zwei Polizisten am Tag nach dem Diebstahl der Juwelen aus dem Grünen Gewölbe. Wurden jetzt drei der Stücke dem MDR angeboten? (Archiv) Quelle: Robert Michael/dpa-Zentralbild/d
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Dresden

Der MDR hatte am Sonntagabend über das angebliche Kaufangebot berichtet. Dem Bericht zufolge hattezuvor eine israelische Sicherheitsfirma „über dieselbe verschlüsselte Mailadresse“ ein anonymes Kaufangebot über demnach neun Millionen Euro für zwei Schmuckstücke aus dem Grünen Gewölbe erhalten. Im Rahmen der Recherche zu dem Fall habe die Redaktion von „Kripo live“ die Mailadresse kontaktiert und schließlich ein drittes Schmuckstück angeboten bekommen.

„Auch dafür verlangten die mutmaßlichen Täter die Zahlung von mehreren Millionen Euro in Bitcoins“, berichtete der MDR. In einer weiteren Mail an die Redaktion sei die Forderung plötzlich „auf eine deutlich geringere Summe“ gesunken. In einer nachfolgenden Mail habe es dann geheißen: „Wir werden bald die Diamanten herausschneiden und sie neu schleifen.“

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Polizei hat keine Hinweise auf Kaufangebot

Die Ermittlungsbehörden in Dresden hatten am Freitag jedoch erklärt, sie hätten keine Hinweise darauf, dass gestohlene Schmuckstücke aus dem Grünen Gewölbe einer israelischen Sicherheitsfirma zum Kauf angeboten worden seien.Auch das Museum selbst zeigte sich überrascht von dem vermeintlichen Angebot.

Zwei Unbekannte waren im November in das berühmte Schatzkammermuseum des 18. Jahrhunderts im Dresdner Residenzschloss eingedrungen und hatten mehrere Stücke erbeutet. Der Coup, der weltweit Schlagzeilen machte, dauerte nur wenige Minuten. Als die Polizei eintraf, waren Diebe und Beute verschwunden.

Von RND/dpa