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Lokales Sanierung des Lahmann-Parks in Dresden auf der Zielgeraden
Dresden Lokales Sanierung des Lahmann-Parks in Dresden auf der Zielgeraden
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07:34 26.02.2019
So soll das ehemalige Wirtschaftsgebäude des Lahmann-Sanatoriums einmal aussehen. Die Sanierung hat begonnen. Quelle: Hildebrandt Architekten
Dresden

Es tut sich wieder was an der Bautzner Landstraße hoch zum Weißen Hirsch. Das ehemalige Wirtschaftsgebäude des früheren Lahmann-Sanatoriums ist seit einigen Tagen zum Teil eingerüstet, der Beginn der Sanierung hat begonnen. „Derzeit laufen Sicherung, Abriss und Rückbau“, bestätigt Georg Hartmann. Er ist einer der beiden Gesellschafter der GH Verwaltungs GmbH, die als Bauträger für den Wiederaufbau verantwortlich zeichnet. Der andere Gesellschafter ist der Architekt Gunter Hildebrandt.

Die Sanierung des repräsentativen früheren Empfangs- und Ärztehauses soll im September abgeschlossen sein. Quelle: Dietrich Flechtner

Das Haus, das in den Jahren 1913/14 erbaut wurde, wird Büroeinheiten im ehemaligen Heizhaus und im Gartengeschoss und Wohnungen mit ein bis vier Zimmern erhalten, die, erläutert Hartmann, „helle, großzügige Grundrisse haben werden“. Büros und Wohnungen werden vermietet. Die Fertigstellung ist für September bis Dezember 2020 vorgesehen. Neuer Eigentümer ist inzwischen die „Dresden, Dr.-Lahmann-Park – Wirtschaftsgebäude – GmbH & Co KG“ mit Sitz in Leipzig.

Investitionssumme von etwa 12 Millionen Euro

Sanierung und Umbau des Hauses sind eine Herausforderung – dabei geht es um die Logistik auf dem Gelände ebenso wie um Denkmal- und Naturschutz. Das werde sich auch in Mehrkosten für denkmalpflegerische und naturschutzrechtliche Belange widerspiegeln, bestätigt Hartmann. Insgesamt geht er von einer Investitionssumme von etwa 12 Millionen Euro aus. Die Bautzner Landstraße wird während der Bauarbeiten allerdings nicht von Sperrungen betroffen sein.

Das war ja erst vor drei Wochen der Fall, als am benachbarten Speisesaal ganz plötzlich Sicherungsmaßnahmen an einer Außenmauer vorgenommen werden mussten – die „Bautzner“ (B 6) und der Straßenbahnverkehr waren ein Wochenende lang komplett unterbrochen. An diesem Haus, das zwei Dresdner Geschäftsleute erworben haben, sollen Sanierung und Wiederaufbau nun im März beginnen und nach zweieinhalb Jahren, also im Herbst 2021, abgeschlossen sein.

Eine Außenwand des ehemaligen Speisesaals ist seit drei Wochen mit einer Holzkonstruktion gesichert. Quelle: Dietrich Flechtner

Diese Eigentümer planen auch den Bau einer Tiefgarage mit rund 20 Stellplätzen auf dem Gelände zwischen Speisesaal und Wirtschaftshaus. Es gab hier bereits früher einen Anbau, den so genannten Sommerpavillon, deshalb kann dort wieder gebaut werden. Über der Tiefgarage soll eine weitere eingeschossige Wohnung entstehen, im Spesiesaal-Gebäude selbst sind es 13. Auch diese Wohnungen bleiben im Bestand der Eigentümer und werden vermietet.

Spätestens 2021 soll Front in neuem Glanz erstrahlen

Dass nun an beiden Häusern – Speisesaal und Wirtschaftsgebäude – auf dem engen Gelände zeitgleich mit den Bauarbeiten begonnen wird, ist eine weitere Herausforderung, aber hat auch Vorteile. „Während der Bauphase wird es Abstimmungen zur Logistik geben müssen“, ist sich Georg Hartmann sicher. Auch die Genehmigungsverfahren liefen parallel. Aber so ist immerhin abzusehen, dass spätestens Ende 2021 auch die Front des ehemaligen Lahmann-Sanatoriums hin zur Bautzner Landstraße komplett in neuem Glanz erstrahlen dürfte.

Quelle: Dietrich Felchtner

Denn recht weit fortgeschritten ist die Sanierung bereits am oberen Ende der Häuserreihe. Das ehemalige Ärztehaus an der Ecke Stechgrundstraße, in dem wiederum Praxen, im weitesten Sinne medizinische Einrichtungen und auch sechs Wohnungen entstehen, soll bis September dieses Jahres fertiggestellt sein. Für die Sanierung sind rund acht Millionen Euro veranschlagt. Die Vermietung läuft.

Von Bernd Hempelmann

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