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Lokales Rummelspaß am Wochenende – Dresdens erste Family City startet
Dresden Lokales Rummelspaß am Wochenende – Dresdens erste Family City startet
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18:14 04.06.2020
Die Protagonisten der Family City: Porty (Maskottchen Play Port), die Artisten von Carvio-deluxe, Fridoline und Fridolin (Kindershow) und Dancy (Maskottchen Luxor Dance), v.l. Quelle: Dietrich Flechtner
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Dresden

Ein Freizeitpark mitten in der Stadt? Wovon Kinder bislang nur träumen konnten, wird am Wochenende wahr. Mit der ersten „Family City“ ist auf dem Messegelände ein riesiges Areal für Kinder- und Familienspaß entstanden. Von Freitag bis Sonntag, jeweils 11 bis 19 Uhr, können sich die Besucher an 20 Attraktionen austoben, wie Veranstalter Frank Schröder mitteilte. Zusammen mit der Agentur First Class Concept organisierte er den dreitägigen Rummel in der Stadt.

Nach zwei Monaten Ausnahmezustand wolle man den Dresdner Familien ein Wochenende zum Aufatmen geben – in der Family City könnten sich die Kinder ordentlich auspowern, sagt Frank Schröder. Wer es actionreich mag, den erwarten Hochseilgarten, Bungee Trampolin und Surfsimulator. Kreative Köpfe können beim Kinderbasteln mitmachen oder Ballonkünstlern über die Schulter schauen. Daneben stehen Kindereisenbahn, Riesenrad, Karussell und Riesenrutsche bereit.

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Nur Einzelgeräte, Desinfektion und Abstand

Bei allem Spaß – auch über der Family City schwebt das Damoklesschwert Corona. Heißt: Es gibt nur Einzelgeräte, um Kinder verschiedener Haushalte getrennt zu halten, wie Frank Schröder erklärt. Nach Benutzung würden die Attraktionen gereinigt. Zudem stehe auf dem gesamten Gelände Desinfektionsmittel für die Besucher bereit. Mund- und Nasenschutz müssten die Gäste nur tragen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. „In jedem Fall wird es eine neue Erfahrung“, sagt Schröder. Dazu gehöre auch, dass ein Einbahnstraßensystem für die Besucher gilt. Insgesamt dürften 500 Menschen gleichzeitig aufs Gelände. Ausgewiesenes Sicherheitspersonal soll dafür sorgen, dass die Familien die Regelungen einhalten.

Ob die Family City ein längerfristiges Projekt wird, ist noch nicht klar. „Wir warten zunächst einmal die Resonanz am Wochenende ab“, sagt Frank Schröder. Wenn es gut läuft, sei eine Verlängerung der Veranstaltung durchaus möglich.

Freitag bis Sonntag, 11 bis 19 Uhr

Ostra-Dome, zur Messe 9A

Eintritt frei, Kosten für einzelne Attraktionen zwischen 2 und 5 Euro

Von Laura Catoni

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