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Lokales Rudern gegen Krebs mit neuen Rekorden
Dresden Lokales Rudern gegen Krebs mit neuen Rekorden
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18:01 15.01.2019
Das Team der Uniklinik bei Rudern gegen Krebs
Das Team der Uniklinik bei Rudern gegen Krebs Quelle: Archiv/ANJA SCHNEIDER
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Dresden

Die bundesweit 100. Regatta „Rudern gegen Krebs“ in Dresden hat gleich zwei Rekorde gebrochen. Die Stiftung „Leben mit Krebs“ hat am Dienstag 33 000 Euro an vier Dresdner Projekte für Krebskranke übergeben – 4000 Euro mehr als im vorigen Jahr. Von den Spendengeldern aus den Startgebühren der Regatta und Sponsorengeldern profitieren verschiedene therapiebegleitende Programme.

Der Verein Sonnenstrahl bietet jungen Krebspatienten mit Hilfe der Spenden eine Kunsttherapie an, bei der sie zu neuem Selbstbewusstsein finden sollen. Krebskranke Frauen können in speziellen Yoga-Kursen Symptomen wie Übelkeit und Schlafstörungen entgegenwirken. Im Rahmen des „Aktiv in der Nachsorge“-Programms des Universitäts KrebsCentrums am Uniklinikum (UCC) und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) in Dresden, lernen die Teilnehmer an Kochabenden, ihren Ernährungsstil auf den Prüfstand zu stellen. Außerdem wird mit den Geldern der Regatta ein Begleitprogramm für Patienten mit Tumoren im Bereich von Kopf, Hals und Speiseröhre gefördert. „SynErFit“ bietet eine gezielte Ernährungs- und Physiotherapie an.

Für die Regatta, die zum achten Mal in Dresden stattfand, haben sich noch nie so viele Teams beworben, wie 2018. Insgesamt hatten sich 130 Teams auf die 103 Startplätze beworben. Insgesamt 412 Ruderer gingen an den Start, darunter auch Krebspatienten. In diesem Jahr wird das Charity-Event auf der Elbe am 14. September stattfinden.

Von tg