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Rotes Licht als Mahnung im Dresdner Zentrum

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07:41 02.03.2021
Rot leuchtete auch die Altmarktgalerie.
Rot leuchtete auch die Altmarktgalerie. Quelle: Dietrich Flechtner
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Dresden

Sobald am Montagabend das letzte Tageslicht aus der Dresdner Innenstadt gewichen war, leuchteten die Schaufenster einiger Läden rot auf. An der Aktion „die Stadt lebt“ nahmen zahlreiche Händler teil, darunter das Thalia – Haus des Buches und die Geschäfte der Altmarkt-Galerie.

Das rote Licht soll die Gefahr symbolisieren, in der sich die Händler aufgrund des Lockdowns sehen. Die Teilnehmer fordern eine „handelsfreundliche Coronapolitik“, die Öffnungen unter Einhaltung vernünftiger Sicherheitsmaßnahmen möglich mache. Als Beispiel nennen sie schnellere Impfungen, Massenschnelltests und die Anerkennung erfolgversprechender Hygienekonzepte. Sonst fürchten sie das Aussterben von Geschäften, Gastronomie und kulturellen Einrichtungen in den Innenstädten Deutschlands, das nicht rückgängig gemacht werden könne.

Unter dem Motto „Das Leben gehört ins Zentrum!“ soll das rote Licht daher die Orte aufzeigen, an denen ohne eine Reaktion der Politik bald keine Geschäfte mehr stehen könnten. „Wir haben gut gewirtschaftet, aber irgendwann sind alle Rücklagen aufgebraucht“, heißt es von Thalia dazu.

Von DNN