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Lokales Regen und Matsch tat Feierlaune bei der Schlössernacht keinen Abbruch
Dresden Lokales Regen und Matsch tat Feierlaune bei der Schlössernacht keinen Abbruch
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16:03 14.07.2019
Konzert an der Ostterrasse, mit Robbie-Williams-Double Mario Nowack. Quelle: Steffen Manig
Dresden

„Wenn jetzt Sommer wär“, mit diesem Titel landete der deutsche Sänger und Songschreiber Ingo Pohlmann alias Pohlmann 2006 immerhin auf Platz 52 der Single-Charts. Und natürlich brachte er den Song – gefeiert vom Publikum – auch bei einem seiner Auftritte zur Dresdner Schlössernacht am Sonnabend.

Da hat der eine oder andere wahrscheinlich insgeheim genickt, sich die Regentropfen von der Jacke gestrichen und an die Matschpfützen im Gelände gedacht. Aber was soll’s. Man muss das Wetter einfach nehmen wie es kommt.

„Wenn die Dresdner feiern wollen, sind sie einfach wetterfest“, freute sich denn auch Mirco Meinel von First Class Concept, dem Veranstalter der Dresdner Schlössernacht. Die Veranstaltung sei ausverkauft gewesen, hieß es am Sonntag auf Anfrage.

Die für die Abendkasse zurückgehaltenen Tickets hätten ebenfalls ihre Abnehmer gefunden. Wenngleich nicht sofort zur Eröffnung am späten Nachmittag, sondern am frühen Abend. Da hat der eine oder andere wahrscheinlich noch ein bisschen abgewartet, wie sich das Wetter entwickelt.

Die Outfits der Besucher reichten vom zarten Sommerkleid und Glitzer-Zehentrenner bis zur wetterfesten Wanderkleidung. Ein paar Unterstellmöglichkeiten mehr hätte es im Gelände geben können, bemängelten die Flaneure zwischen den Schlössern.

Die Dresdner Schlössernacht fand zum 11. Mal statt und verwandelte das Parkgelände zwischen den drei Dresdner Elbschlössern und das Saloppe Biergarten-Areal in eine aufwändig illuminierte Feiermeile mit 15 Bühnen und Spielstätten. Wer möglichst viele Künstler erleben wollte, absolvierte auch gleich einen Wandertag. Der eine oder andere Kilometer Fußmarsch kam da sicher zusammen.

„Es ist die Vielfalt der Musikrichtungen und nicht ein einzelner Künstler, was die Schlössernacht so attraktiv macht, denn hier findet einfach jeder Musik nach seinem Geschmack“, findet die Künstlerische Leiterin Sylvia Grodd. Und das war auch so. Wo die einen abfeierten, zogen sich andere diskret zurück und suchten eine andere Location auf. Schöne, romantische Fotomotive lieferte „Das Schiff der Träume“ von Tom Roeder am Teich. Aber den einen oder anderen ließ die Inszenierung des im Kreis fahrenden Schiffes mit tierischer Besatzung offenbar etwas ratlos zurück, konnten wir Kommentaren entnehmen.

Sowohl Pohlmann als auch der Sänger Mario Nowack als Robbie-Williams-Double holten auf der Ostterrasse von Schloß Albrechtsberg das Publikum von den Sitzen. Bei Anthony Ulbrich & The Swinging Cash Daddies an der Südseite des Lingnerschlosses schwangen schon bei den ersten Takten Gäste das Tanzbein. Roger Pabst begeisterte u.a. mit Frank-Sinatra-Hits am Schloss Eckberg. Beglückt zog eine Gruppe Damen mit einer CD samt Autogramm von dannen. „Die hören wir morgen früh zum Frühstück!“

Großes Interesse brachten die Besucher auch der vom Schlössernacht-Veranstalter initiierten Postkartenaktion für eine baldige Sanierung des verfallenden Römischen Bades entgegen. Wie viele Postkarten mit Unterschriften zusammenkamen, hatte First Class Concept aber am Sonntag noch nicht ausgezählt.

Von Catrin Steinbach

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