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Lokales Rathaus-Evakuierung in Dresden – Pläne bleiben geheim
Dresden Lokales Rathaus-Evakuierung in Dresden – Pläne bleiben geheim
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10:38 01.04.2019
Das Dresdner Rathaus. Sollte es einmal evakuiert werden müssen, liegt dafür ein Prozedere bereit.
Das Dresdner Rathaus. Sollte es einmal evakuiert werden müssen, liegt dafür ein Prozedere bereit. Quelle: Anja Schneider
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Dresden

Vergangene Woche mussten deutschlandweit Rathäuser evakuiert werden. Unbekannte hatten per E-Mail Drohschreiben versandt. Gefunden wurde letztlich zum Glück nichts Gefährliches in den geräumten Gebäuden.

Auch die Dresdner Verwaltung sieht sich auf ein mögliches Evakuierungsszenario vorbereitet. „Grundsätzlich werden sofort die Polizei und die Feuerwehr informiert. Die Polizei entscheidet über weitere Maßnahmen“, informiert Stadtsprecherin Anke Hoffmann. Der Dienstbetrieb wird komplett eingestellt – ganz egal, um welche Einrichtung es sich handelt. „Wenn Menschen in Gefahr sind, hat das oberste Priorität“, so Hoffmann weiter. Eine Telefonkette oder ähnliches, um Mitarbeiter vor Dienstantritt zu warnen, gebe es aber nicht.

Die Polizei, die im Notfall über weitere Maßnahmen entscheiden muss, hat ein detaillierteres Konzept für den Fall einer Evakuierung des Rathauses vorliegen. Das bestätigte Polizeisprecher Marko Laske gegenüber den DNN. Doch: „Die Abläufe im Detail legen wir nicht offen. In diesem Zusammenhang ist aus unserer Sicht Zurückhaltung geboten, um mögliche Trittbrettfahrer nicht auf den Plan zu rufen“, erklärt Laske.

Dabei muss nicht immer eine Drohung der Auslöser sein. Bombenfunde bei Bauarbeiten waren in der Vergangenheit ein häufiger Grund für Evakuierungen im Stadtgebiet. Das Rathaus hat es allerdings noch nicht getroffen.

Von fkä