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Lokales Radfahrer fühlen sich in Dresden sicherer
Dresden Lokales Radfahrer fühlen sich in Dresden sicherer
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17:02 28.11.2017
  
   Quelle: Stadt Dresden
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Dresden

Das Sicherheitsgefühl von Radfahrern hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert. 2007 gaben 15 Prozent der Radfahrer an, sich „sicher“ oder „sehr sicher“ zu fühlen. 2014 waren das schon doppelt so viele. Das geht aus aktuellen Zahlen der kommunalen Statistikstelle der Landeshauptstadt hervor.

Interessant: Männliche und jüngere Radfahrer schätzen ihr Risiko, Opfer eines Unfalls zu werden als höher ein. Die geringere Risikoeinschätzung bei den Älteren geht jedoch auch darauf zurück, dass nicht danach gefragt wurde, ob die Befragten ein Fahrrad besitzen oder nicht. Während 77 Prozent aller Dresdner Haushalte über mindestens ein Fahrrad verfügen, sind es bei alleinlebenden Rentnern nur noch 41 und unter den Haushalten mit zwei Rentnern 62 Prozent. Die Bewertung des Radwegenetzes verbesserte sich zwischen 1995 und 2010 kontinuierlich von 3,7 auf knapp 3,0 (Noten zwischen 1 und 5).

Erhebliche Sorgen bereitet den Dresdnern die Sicherheit ihres Fahrrades. 48 Prozent hielten 2016 das Risiko, Opfer eines Diebstahls zu werden für „hoch“ oder „sehr hoch“. Große Unterschiede gibt es bei der Bewertung dieses Risikos in den Stadträumen. Mindestens ein hohes Risiko sehen mehr als die Hälfte der Befragten in der Inneren und der Äußeren Neustadt, in Cotta, Löbtau, Naußlitz und Dölzschen, Niedersedlitz, Leubnitz und Strehlen, Leipziger Vorstadt und Pieschen sowie Kaditz, Mickten und Trachau. Nur 24 Prozent der Gorbitzer halten diese Gefahr für „hoch“ oder „sehr hoch“ und auch in Briesnitz mit den westlichen Ortschaften sowie in Prohlis, Reick und dem Ortsamtsbereich Loschwitz mit Schönfeld-Weißig sind diese unter 40 Prozent. Kontinuierlich gewachsen ist in den letzten Jahren das Sicherheitsgefühl von Fußgängern. Nur zehn Prozent bewerteten 2016 die Gefahr als hoch oder sehr hoch, Opfer eines Verkehrsunfalls zu werden.

Von Ingolf Pleil

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