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Lokales Prozess gegen mutmaßlichen Dresdner Moschee-Bomber
Dresden Lokales Prozess gegen mutmaßlichen Dresdner Moschee-Bomber
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15:53 31.01.2018
Der Angeklagte (2.v.r.) im Prozess um einen mutmaßlichen Bombenanschlag auf eine Moschee sitzt im Landgericht Dresden im Verhandlungssaal neben seinen Anwälten Ines Kilian und Hansjörg Elbs. Quelle: Sebastian Kahnert/dpa
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Dresden

Der Prozess gegen den mutmaßlichen Moschee-Bomber hat am Mittwoch vor dem Landgericht Dresden begonnen. Die Generalstaatsanwaltschaft wirft dem 31-Jährigen unter anderem das Herbeiführen von Sprengstoffexplosionen und versuchten Mord in vier Fällen vor. Der Monteur aus Dresden soll aus Fremdenhass im September 2016 vor der Tür der Fatih Camii Moschee drei Rohrbomben gezündet haben.

Unbekannte haben am Montagabend in Dresden zwei Sprengstoffanschläge verübt. Wie die Polizei am Morgen mitteilte, detonierte kurz vor 22 Uhr ein Sprengsatz an der Moschee an der Hühndorfer Straße in Cotta. Kurze Zeit später explodierte eine weitere Bombe am Kongresszentrum

Laut Anklage brachte er anschließend einen weiteren Sprengsatz am Kongresszentrum zur Explosion. Der Mann war schon als Redner beim fremden- und islamfeindlichen Pegida-Bündnis in Erscheinung getreten. Die Anschläge hatten wenige Tage vor der zentralen Feier zum Tag der Deutschen Einheit in Dresden bundesweit für Schlagzeilen gesorgt.

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dpa

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