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Lokales Prozess gegen "Freie Kameradschaft": Justiz bestätigt Kommunikationspanne
Dresden Lokales Prozess gegen "Freie Kameradschaft": Justiz bestätigt Kommunikationspanne
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14:52 08.11.2018
Die "Freie Kameradschaft" steh derzeit in Dresden vor Gericht. Quelle: dpa
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Dresden

Wie die Justiz jetzt bestätigt, ist es in Sachsens Strafvollzug zu einer Kommunikationspanne gekommen. Der mutmaßliche Rädelsführer der rechtsextremen „Freien Kameradschaft Dresden“ soll aus der Untersuchungshaft heraus monatelang über einen Internetzugang Kontakt zu Mitangeklagten und Kameraden gepflegt haben. Das Justizministerium bestätigte am Donnerstag den Umstand, dass der Betroffene über das Internet nach außen kommunizieren konnte, was sonst in einer Haftanstalt untersagt ist.

Über den Fall hatte zuvor am Mittwoch das MDR-Magazin „exakt“ berichtet. Wie der Beschuldigte ins Netz gelangte, ist laut Ministerium noch unklar. Der Mann ist Informatiker.
 

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