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Lokales Protestanten und Katholiken feiern das Fest der Christgeburt in Dresden
Dresden Lokales Protestanten und Katholiken feiern das Fest der Christgeburt in Dresden
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15:00 23.12.2017
Bei der Christmette am Weihnachtstag ist die Kreuzkirche bereits am frühen Morgen bis auf den letzten Platz gefüllt. Quelle: Uwe Hofmann
Dresden

Zur Ruhe kommen und sich auf den eigentlichen Anlass des Weihnachtsfestes besinnen - dazu bieten evangelische und katholische Kirche in Dresden Gelegenheit. Zu erleben sind Christvespern, zum Teil mit Krippenspiel, Festgottesdienste, dazu viel feierliche Musik.

Der älteren jüdischen Tradition folgend, beginnt der Weihnachtstag, der 25. Dezember, am Abend zuvor. In vielen evangelischen Kirchen werden die Christvespern bereits am Nachmittag gefeiert. Besonders viele Besucher werden in diesem Jahr wieder zu den beiden Christvespern mit dem Kreuzchor in der evangelischen Kreuzkirche, 14.15 Uhr und 16.30 Uhr erwartet.

Wo Krippenspiele für die Kleinsten angeboten werden, geht es noch zeitiger los. In der Weinbergskirche Trachenberge, in Schönfeld, auf dem Weißen Hirsch und in der Dreikönigskirche in der Neustadt beispielsweise schon 10 Uhr.

Ebenfalls zu zwei Christvespern lädt die Frauenkirche ein. Die erste beginnt 14 Uhr. Frauenkirchenpfarrerin Angelika Behnke und der Chor der Frauenkirche gestalten sie. Die Weihnachtsgeschichte wird gelesen, dazu erklingt Orgelmusik. In der zweiten Vesper, 16 Uhr, predigt Landesbischof Carsten Rentzing; Chor und ensemble frauenkirche dresden unter Frauenkirchenkantor Matthias Grünert musizieren die erste Kantate aus Bachs „Weihnachtsoratorium“. 22 Uhr gestaltet Frauenkirchenpfarrer Sebastian Feydt eine Christnacht. Musikalisch umrahmt wird sie von Sopranistin Romy Petrick sowie Aline Khouri an der Harfe und Frauenkirchenorganist Samuel Kummer an der Orgel.

Auch in anderen Kirchen gibt es diese Feier am späten Abend. Eine besondere, vor allem für jüngere Leute, ist die „Gospelnight“ in der Christuskirche in Strehlen 23 Uhr.

Katholische Christen laden zum Krippenspiel der Dresdner Kapellknaben beispielsweise 16 Uhr in die Kathedrale ein.

Am späten Abend feiern Katholiken in der Christnacht oder Christmette die Geburt Jesu. In die Kathedrale wird 22 Uhr zu diesem festlichen Gottesdienst eingeladen. Bischof Heinrich Timmerevers leitet ihn. Die Männerschola der Dresdner Kapellknaben gestaltet die Feier musikalisch.

„Fast wie daheim“ lautet das Motto eines besonderen Weihnachtsabends für alle, die ihn nicht allein verbringen wollen. Er beginnt 16 Uhr im Haus der Kathedrale und endet 20 Uhr. Besucherinnen und Besucher gestalten ein gemeinsames Krippenspiel und singen miteinander. Es gibt Kaffee und Abendessen. Als „Eintrittskarte“ wird um ein kleines Wichtelgeschenk im Wert von etwa 5 Euro gebeten. Organisatoren sind das Ökumenische Informationszentrum Dresden (ÖIZ) die Diakonie – Stadtmission und Die Johanniter.

Unter der Überschrift Motto „mensch... Weihnachten!“ öffnet Heilig Abend, 20 Uhr, die katholische Gemeinde St. Antonius in Löbtau ihre Kirche, Bünaustr. 10, zu einer „Nächtlichen Weihnachtsbesinnung“. Es gibt weihnachtliche Musik, Texte zum Nachdenken und Impulse.

Der eigentliche Weihnachtstag wird am Montag, 25. Dezember, begangen, mit festlichen Gottesdiensten und musikalischen Angeboten. Zeitiger Beginn dafür ist bei den evangelischen Christen 6 Uhr die Christmette des Kreuzchores in der Kreuzkirche. Diese Tradition für Frühaufsteher stammt aus dem Erzgebirge.

Der Fest- und Sakramentsgottesdienst in der Kreuzkirche unter Leitung von Pfarrer Holger Milkau folgt 9.30 Uhr. Auch ihn gestalten die Kruzianer unter Kreuzkantor Roderich Kreile.

In der Frauenkirche feiert Pfarrerin Angelika Behnke 11 Uhr mit der Gemeinde einen Festgottesdienst, in dem die zweite Kantate von Bachs „Weihnachtsoratorium“ zu hören ist. Es musizieren Sängerinnen und Sänger des Chores der Frauenkirche und das ensemble frauenkirche dresden unter der Leitung von Kantor Grünert. Weitere Gottesdienste folgen 18 Uhr am ersten Christtag.

In der Kathedrale (Katholische Hofkirche) gibt es am Montag, 25.

Dezember, um 10.30 Uhr, ein Pontifikalamt mit Bischof Heinrich Timmerevers. Musikalisch gestaltet wird dieser Festgottesdienst mit der Missa Nr. 19 in Es-Dur von Joseph Schuster. Es musizieren die Dresdner Kapellknaben und der Kathedralchor Dresden zusammen mit Domorganist Johannes Trümpler, Mitgliedern der Sächsischen Staatskapelle Dresden sowie den Solisten Miriam Sabba (Sopran), Britta Schwarz (Alt), Gerald Hupach (Tenor) und Matthias Henneberg (Bass).

Am zweiten Christtag, 26. Dezember, folgen weitere Gottesdienste. Den in der evangelischen Kreuzkirche, 9.30 Uhr, leitet Hartmut Rau, Superintendent im Ruhestand. Bei dem 11 Uhr in der Frauenkirche predigt Pfarrer Sebastian Feydt.

Katholische Christen feiern am 26. Dezember das Fest des heiligen Stephanus. Er war der erste der sieben Diakone der urchristlichen Gemeinde in Jerusalem. Um das Jahr 36 oder 40 soll er vor den Toren der Stadt gesteinigt worden sein. In der Kathedrale gibt es 10.30 Uhr ein Kapitelsamt.

Von Tomas Gärtner

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