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Lokales Primus-Preis des Monats für Dresdner Straßenschule
Dresden Lokales Primus-Preis des Monats für Dresdner Straßenschule
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19:48 15.03.2016
Die Straßenschule der Treberhilfe. Quelle: Treberhilfe
Dresden

Die Treberhilfe Dresden will jungen Leuten ohne Schulabschluss die Chance geben, doch noch zu einem regulären Abschluss zu kommen. Dafür ist sie von der Stiftung Bildung und Gesellschaft für das Projekt „KLuB die Straßenschule“ mit dem Primus-Preis des Monats März ausgezeichnet worden.

Der Verein Treberhilfe Dresden motiviert junge Erwachsene zwischen 18 und 27 Jahren, nach längerer Unterbrechung wieder zur Schule zu gehen und bereitet sie auf die Schulfremdenprüfung für den Haupt- oder Realschulabschluss vor. Der Unterricht findet bedarfsorientiert in kleinen Gruppen statt. Außerdem werden kreative und praxisorientierte Module organisiert und Veranstaltungen zur Berufsorientierung angeboten. Der mit 1000 Euro dotierte Primus-Preis des Monats würdigt den Ansatz, der die jungen Menschen, die sich bisher als „Erfolglose“ sahen und die bereits viele negative Erfahrungen im Kontext Schule und Bildungssystem gemacht haben, auffängt.

Das unter dem Titel „KLuB – Kompetenzen Leben und Bilden“ 2014 angelaufene Projekt hat Erfolg: Gleich im ersten Jahrgang haben drei Teilnehmende die Prüfungen für den Realschulabschluss nach fünf Monaten erfolgreich abgelegt. Weil das Konzept wirkt, möchte die Treberhilfe Dresden das Projekt längerfristig weiterführen. Dabei ist sie auf private Förderung angewiesen. Die Aktion Mensch und die Software AG haben bis April 2017 Mittel zugesichert. Die mit Jugendhilfe, Handwerkskammer und Arbeitsagentur vernetzte Initiative wurde Ende 2015 mit dem Dresdner kriminalpräventiven Jugendhilfepreis „Emil“ ausgezeichnet.

Der Primus-Preis wird jeden Monat an ein kleines, vorbildhaftes Projekt vergeben. Die Stiftung Bildung und Gesellschaft will so Initiativen fördern, die ein konkretes Problem in der Kita oder in der Schule vor Ort aufgreifen und lösen wollen. Wichtig ist, dass die Projekte auf alle Regionen übertragbar sind und nicht parallel agieren, sondern an das staatliche Bildungssystem andocken. Lokale Akteure – wie Arbeitsagenturen oder Schulämter, aber auch Unternehmen sowie kulturelle Einrichtungen – sollten einbezogen sein. Aus allen zwölf ausgezeichneten Projekten wird im Januar 2017 der Primus des Jahres gewählt.

www.treberhilfe-dresden.de/index.php/projekte/klub-die-strassenschule

Von Katrin Richter

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