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Lokales Physiker der TU Dresden schreiben mit Licht
Dresden Lokales Physiker der TU Dresden schreiben mit Licht
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12:13 05.02.2019
Ein leuchtendes Etikett, kontaktlos aufgedruckt auf eine Plastikfolie. Die leuchtende Schicht ist dünner als ein menschliches Haar. Der Aufdruck lässt sich berührungslos wieder löschen und durch ein anderes Muster ersetzen.. Quelle: TU Dresden (M. Gmelch & H. Thomas)
Dresden

Neue Möglichkeiten der Dokumentbeglaubigung und Fälschungssicherheit erhofft sich ein Forschungsteam an der Technischen Universität (TU) Dresden. Ihm ist es gelungen, auf eine neue Art Informationen zu speichern.

Unter der Leitung von Professor Sebastian Reineke gelang es der Gruppe transparente Plastikfolien, die dünner als ein menschliches Haar sind, mit Hilfe von leuchtenden, organischen Molekülen zu beschriften. Mit einer Maske oder einem Laserschreiber können Muster in die Folie geschrieben werden, deren Auflösung die von aktuellen Laserdruckern erreicht. Durch lokale Bestrahlung mit ultraviolettem Licht lassen sich die beschrifteten Moleküle aktivieren und beginnen zu leuchten. Unter der Verwendung von Infrarotlicht können die aufgedruckten Muster wieder gelöscht werden.

Die Funktionsweise der transparenten Etiketten basiert auf Sauerstoff: Er ist Bestandteil der Folie und raubt den Molekülen zunächst die Lichtenergie. Durch die Bestrahlung mit UV-Licht wird er über eine chemische Reaktion aus der Folie entfernt.

Da die Folien sich in jeder Größe und mit geringen Materialkosten herstellen lassen, versprechen sich die Dresdner Forscher breite Anwendungsmöglichkeiten. Informationen wie Barcodes, Produktnummern oder Adressen könnten sich mit der Methode gezielt verbergen und nur bei Bedarf auslesen lassen.

Von DNN

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