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Lokales Pegida-Blockade: Verfahren eingestellt
Dresden Lokales Pegida-Blockade: Verfahren eingestellt
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11:05 04.09.2018
Archivbild: Auf dem Terrassenufer standen sich Pegida und die Gegendemonstranten 2014 gegenüber. Quelle: Dpa
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Dresden

Rund 200 Gegendemonstranten hatten am Abend des 1. Dezember 2014 das Terrassenufer blockiert, um die damals noch neue Pegida-Bewegungen an ihrem Marsch von der Ligner-Allee zum Theaterplatz zu behindern. Die Bewegung musste an der Sitzblockade stoppen und hat nach etwa einer halben Stunde den Rückzug angetreten.

Die Polizei sah damals keinen Anlass Personalien aufzunehmen, da sich die Sitzblockade wenig später auflöste. Dennoch kamen im Nachgang hunderte Anzeigen gegen die mutmaßlichen Blockierer zusammen. Die Ermittlungen der Polizei und Staatsanwaltschaft führten schließlich zu gerade einmal drei Strafbefehlen, die im Oktober 2017 erlassen wurden.

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Drei Männer im Alter von 26, 27 und 67 Jahren waren am Ende laut Staatsanwaltschaft die einzigen der hunderten Blockierer, die identifiziert werden konnten. Die Studenten und der Rentner sollten Geldstrafen von 500 Euro zahlen, erhoben jedoch Einspruch gegen die Strafbefehle. In der Hauptverhandlung am Montag wurde das Verfahren gegen die drei Dresdner mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft eingestellt. Die Verteidiger hatten zuvor auf die Einstellung des Prozesses nach Paragraf 153, auf die geringe Schuld der Angeklagten, plädiert.

Von mir

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