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Lokales Party-Kleid und E-Bass – Haus- und Hoftrödelmarkt in der Dresdner Neustadt mit Teilnehmerrekord
Dresden Lokales Party-Kleid und E-Bass – Haus- und Hoftrödelmarkt in der Dresdner Neustadt mit Teilnehmerrekord
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21:42 09.09.2015
Allerlei Partyoutfits und Kindersachen verkauft Kati Finzel. Quelle: Tanja Tröger

Und das zu unschlagbar günstigen Preisen.

Für nur drei Euro ersteht eine Frau einen Cordrock und ein türkisfarbenes Oberteil am Stand von Kati Finzel. Wie viele andere hat auch sie Kleiderschränke und Truhen ausgemistet. „Wenn man eine kleine Wohnung hat, muss man eben mit dem Platz haushalten“, erzählt sie. Und so bietet die wissenschaftliche Mitarbeiterin auch die schrägen Kleider und Accessoires aus ihren wilden Partyjahren feil – und jede Menge Kindersachen, aus denen ihre beiden Steppkes rausgewachsen sind. Die junge Frau trödelt oft, war schon vor drei Jahren beim ersten Haus- und Hofmarkt dabei. „Damals standen wir noch wild an der Ecke Alaun-/Louisenstraße. Aber inzwischen melden wir uns natürlich ordnungsgemäß an“, lacht sie. „Wir finden gut, dass man hier keine Standgebühr zahlen muss. Gerade mit Kinderklamotten kann man kein Geld verdienen.“ Und während ihr Lebensgefährte „Kinderdienst“ schiebt, berät Kati die Kunden und preist ihr giftgrünes Jugendweihe-Kleid an: „Dazu hatte ich grüne Haare!“ „Ich mach so was gerne, das ist lustig. Das ist der Tag, an dem ich mal nicht Mutti bin!“

Mekka für alle Trödelliebhaber: Die Brache Alaun-/Böhmische Straße. Quelle: Tanja Tröger
Auf der Brache Alaunstraße/Böhmische Straße haben sich gleich Dutzende Händler versammelt. Friederike bietet gemeinsam mit ihrer Schwester Kleidung, Schmuck und Döschen feil. Bereits zum zweiten Mal sind sie dabei. „Wir sind schon mehr als im Mai losgeworden. Vielleicht liegt das auch am guten Platz, direkt am Rand“, so die Studentin. Seit 12 Uhr sitzt sie hinter ihrem Tisch, fröstelt ein bisschen und hat sich deshalb in eine Decke gemummelt. „Wir hatten heute das Glück, dass uns ein junger Mann angeboten hat, selbstgekochte Kürbissuppe vorbeizubringen. Die war hervorragend!“

Nebenan liebäugelt ein Punk mit einem schwarz-weißen E-Bass, und wieder ein paar Tische weiter steht der Fotograf Peter Fischer hinter einer Menge Postkarten, Kalender und gerahmten Abzügen. „Es wäre eigentlich schön, wenn das jedes Wochenende wäre“, meint er. „Ich hab dadurch zwar nicht wirklich mehr Umsatz, weil ich nicht die klassischen Trödelmarkt-Dinge anbiete, aber hier ist es von der Atmosphäre her schön.“

Mehr als 200 Hobbyhändler haben am Haus- und Hoftrödelmarkt teilgenommen. „Das ist neuer Rekord“, freute sich Stefan Schulz, Sprecher der Werbegemeinschaft Dresden-Neustadt. Die Plattform für Nutzloses, Kurioses und Praktisches gab es seit Herbst 2010 bereits sieben Mal. Von Jahr zu Jahr sei das Interesse gestiegen, so Schulz.

ttr

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