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Lokales Ostra-Dome und Ostra-Studios: Von der Brache zur Blüte in Rekordzeit
Dresden Lokales Ostra-Dome und Ostra-Studios: Von der Brache zur Blüte in Rekordzeit
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11:11 21.06.2019
Mirco Meinel zeigt im Inneren des Zeltes, wie der Dome bei Dunkelheit aussieht: nicht weiß, sondern angestrahlt in bunten Farben. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Wo sich im März noch ein riesiger Schutthügel auftürmte, liegt inzwischen feinster Rollrasen, gespickt mit Loungemöbeln. Dahinter ragt ein riesiges und sonderbar geformtes Zelt empor. Die Rede ist von ei­ner neuen Veranstaltungsstätte, Ostra-Dome genannt.

Das Veranstaltungszelt, das äußerlich an eine Lotusblüte erinnert, wurde fest im Boden verankert und soll auf unbestimmte Zeit stehen bleiben. Im Winter zieht hier die Dinnershow „Mafia Mia“ ein. Gleich daneben wurden die ehemaligen Schlachthofhallen zu den Ostra-Studios umgebaut. Alles ist hier noch nicht fertig, aber der Unterschied zu März ist enorm. Wo damals noch kleine Bäume wuchsen und der Putz von den Wänden blätterte, verziert mittlerweile edler Stuck die Decken, kombiniert mit grauen Säulen und Lampen mit Industrie-Charme.

An eine Blüte soll er erinnern: der neue Ostra-Dome auf dem früheren Schlachthofareal an der Messe Dresden. Quelle: Dietrich Flechtner

Die beiden Stätten werden von der Eventagentur First Class Concept GmbH betrieben. Chef Mirco Meinel ist selbst ganz verblüfft von dem rasanten Baufortschritt. Auf seinem Tablet-PC zeigt er den Sanitärbereich von vor vier Wochen: Ein Erdhaufen liegt in der Mitte einer Halle, darauf steht ein Bagger. Inzwischen hat sich das Bild gewandelt und statt Schutt gibt es edle, mit dunklen Fliesen ausgekleidete Toilettenräume. Sämtliche Arbeiten werden von Firmen aus der Region durchgeführt, verspricht Meinel.

In den Ostra-Studios ist dennoch allerhand zu tun, die offizielle Eröffnung soll auch erst im September stattfinden. Doch über einen Mangel an Anfragen können sich Meinel und sein Team nicht beschweren: „Wir sind sehr überrascht, dass die Nachfrage schon so enorm groß ist, obwohl wir noch gar nicht eröffnet haben“, sagt der Chef.

Außenbereich mit See und Wasserschild

Das Areal kann künftig für Veranstaltungen gemietet werden. Einen Testlauf haben beide Stätten schon hinter sich gebracht, gerade erst ging die Veranstaltung „futureSAX“ zu Ende. Auch in den kommenden Monaten gibt es schon feste Buchungen. So werden hier einige Konzerte der Jazztage im Herbst stattfinden und im Winter bezieht die Dinnershow hier ihr neues Quartier. Bei dem diesjährigen Programm dreht sich alles um Spanien. Drehbuch und Dramaturgie haben die Macher dieses Mal schon vier Monate früher fertig geschrieben, um gut auf den Umzug vorbereitet zu sein. Immerhin muss die Show auch im neuen Ambiente des Ostra-Domes funktionieren.

Dafür wird der Dome für rund 550 Gäste bestuhlt und mit weihnachtlichen Tischen dekoriert. Störende Säulen gibt es dank der besonderen Architektur des Zeltes keine. „Generell haben wir mehr Platz, planen breitere Gänge und haben für die After-Show-Party in den Ostra-Studios beste Bedingungen", erklärt Meinel den Plan für den Winter. „Mafia Mia“ wird vom 29. November bis zum 12. Januar gespielt. Die Preise sind trotz Umzug gleichgeblieben und liegen zwischen 58,50 und 145 Euro, je nach Kategorie und Anlass.

Das Einzige, was auf dem Areal noch fehlt, ist der Außenbereich. Geplant ist ein kleiner See mit ei­nem 32 Meter breiten und zwölf Meter hohen Wasserschild für Projektionen. Ob letzteres dieses Jahr noch fertig wird, will Meinel aber nicht versprechen.

Von Lisa-Marie Leuteritz

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