Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Optimale Versorgung im Norden - Gesundheitszentrum Dresden-Klotzsche bis Anfang 2015 fertig
Dresden Lokales Optimale Versorgung im Norden - Gesundheitszentrum Dresden-Klotzsche bis Anfang 2015 fertig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:35 09.09.2015
Direkt an der Haltestelle "Arkonastraße" entsteht das neue Gesundheitszentrum. Quelle: Cooperation_4 Architekten

Im Januar erfolgte der erste Spatenstich auf dem 4580 Quadratmeter großen Areal an der Haltestelle "Arkonastraße" der Bahnlinie 7. Anfang 2015 - sprich nach nur einem Jahr Bauzeit - soll das neue Gesundheitszentrum seine Türen öffnen.

Initiator des Projektes ist der Allgemeinmediziner und Spezialist für Naturheilverfahren, Dr. Norbert Missel, der bereits vor sieben Jahren mit dem Gedanken spielte, in einer größeren Einheit mit anderen Ärzten zusammenzuarbeiten. In einer ersten Planungsphase war schließlich angedacht, den alten Bahnhof in Klotzsche zu renovieren und umzubauen. Dieser Plan musste aber verworfen werden, da sich so viele Ärzte für die Idee interessierten, dass die Räumlichkeiten im Bahnhof nicht mehr genügten.

Mit dem Grundstück an der Königsbrücker Landstraße, welches genau den Schnittpunkt der drei Stadtteile Klotzsche, Weixdorf und Langebrück bildet, fand die Ärztegruppe schließlich einen perfekten Standort.

In voraussichtlich 26 Mieteinheiten werden künftig auf drei Etagen und 4300 Quadratmetern verschiedene Praxen und Geschäftsräume von Ärzten und Therapeuten Raum finden, erklärt Stefan Voges, Vorstandsvorsitzender des Leipziger Bauträgers Hansa Real Estate. Mehr als 70 Prozent der Gesamtfläche seien bereits vermietet, unter anderem an die Fachbereiche Gynäkologie, Zahnmedizin und Logopädie. Ebenfalls einen Mietvertrag unterschrieben haben eine Hebamme sowie Praxen für Physiotherapie, Radiologie und Implantologie. "Auch eine diabetologische und eine Hals-Nasen-Ohren-Praxis sind künftig im Gesundheitszentrum Dresden-Klotzsche zu finden", erklärt Dr. Missel. Beide Fachärzte fehlen momentan im Dresdner Norden, wie der Arzt erklärt. Ebenfalls in Planung sei ein Saal für ambulante Operationen. Im Erdgeschoss sind die ersten Mieteinheiten bereits an eine Apotheke, einen ambulanten Pflegedienst, ein Geschäft für Orthopädie und Reha-Technik sowie an einen Laden für Hörgeräteakkustik vergeben.

Unter dem Gesundheitszentrum entsteht eine Tiefgarage mit rund 61 Stellplätzen, hinzu kommen weitere Parkplätze im Außenbereich. Auch die 200 Jahre alte Eiche auf dem Vorplatz des neuen Zentrums wird optimal in den Neubau integriert.

Alle im Gesundheitszentrum eingemieteten Mediziner sollen nach Angaben von Dr. Norbert Missel künftig partnerschaftlich, aber wirtschaftlich selbstständig in ihren eigenen Praxen arbeiten. "Es soll jeder Arzt die Möglichkeit haben, seine eigene Identität und Philosophie zu bewahren", erklärt Projekt-Sprecher Tobias Blaurock.

Insgesamt kostet das Gesundheitszentrum Dresden-Klotzsche zehn Millionen Euro, wie Stefan Voges berichtet. Doch es wird den Patienten viele Vorteile bringen, unter anderem kürzere Wege und kurzfristige Termine, verspricht Initiator Dr. Missel.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.03.2014

Nadine Steinmann

Kommentare 0 Nutzungsbedingungen
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Geradeso haben es die Dresdner geschafft: Frau Holle wollte eigentlich genau jetzt ihren ausgedehnten Urlaub beenden und weiße Flocken auf Dresden schneien lassen.

09.09.2015

Laut Polizeilicher Kriminalitätsstatistik leben bis zu 400.000 Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus in Deutschland. In der Regel haben die betroffenen Migranten ohne rechtmäßige Papiere keine Krankenversicherung und meiden im Ernstfall den Gang zum Arzt, da Ängste vor Behörden und einer möglichen Abschiebung bestehen.

09.09.2015

Rund 375.000 Menschen haben im Jahr 2013 das Schloss und den Park Pillnitz besucht. Im Vorjahr waren es rund 432.000 Besucher. Die Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen (SBG) ziehen insgesamt eine verhalten optimistische Bilanz.

09.09.2015