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Lokales Operatives Zentrum wird am 21. August eingeweiht
Dresden Lokales Operatives Zentrum wird am 21. August eingeweiht
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07:40 01.08.2018
Das neue Operative Zentrum. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Auf dem Gelände des Universitätsklinikums Dresden ist mit dem Haus 32 wieder ein großer Neubau entstanden. Er wird das Operative Zentrum beherbergen. Die offizielle Einweihung ist am 21. August. Danach erfolgt bis Ende 2018 die schrittweise Inbetriebnahme. In den Bau sowie in die Ausstattung des Gebäudes investierten der Freistaat Sachsen und das Uniklinikum mehr als 111 Millionen Euro, heißt es auf Anfrage der DNN aus dem Uniklinikum.

Ausreichende Kapazitäten bei der Versorgung Schwerverletzter

„Das Haus 32 bietet den Chirurgen ein optimales Umfeld, um ihre Kompetenzen noch besser ausspielen und weiter ausbauen zu können“, so eine Sprecherin. Zudem würden so die Voraussetzungen geschaffen, „dass die bereits jetzt große Bandbreite chirurgischer Eingriffe am Universitätsklinikum weiter wachsen kann. Allein schon durch die jährliche Zunahme an Krebserkrankungen – die nur einen Teil des hier angebotenen Leistungsspektrums ausmachen – wird deutlich, wie wichtig chirurgische Kompetenzen im Leistungskanon eines Supramaximalversorgers sind.“

Die moderne bauliche Struktur und die großzügig dimensionierte Notaufnahme würden nun über adäquate Kapazitäten bei der Versorgung Schwerverletzter in Katastrophenfällen verfügen. Zudem entstünden mit der Eröffnung des Gebäudes entstehen neue Möglichkeiten und zahlreiche Jobs im Pflege- und Funktionsdienst, ärztlichen Dienst sowie administrativen und IT-Bereich.

Nutzer des neuen Operativen Zentrums werden nach DNN-Informationen die Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, die Kinderchirurgie, die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, die Neurochirurgie, die Orthopädie und Unfallchirurgie mit plastischer Chirurgie, die Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie sowie die Anästhesie sein.

Das ambulante OP-Zentrum bleibt vorerst

Kernstück des neuen Gebäudes sind 17 neue chirurgische OP-Säle. Zwei davon werden laut Uniklinikum über einen direkten Zugang zur Bildgebung mit einem Magnetresonanztomographen (MRT) verfügen, der für eine besonders detaillierte Darstellung der Organe stehe. Zwei andere OP-Säle seien mit einer speziellen Röntgenanlage ausgestattet. „Diese sogenannten Hybrid-OP erlauben Radiologen und Chirurgen sowohl Eingriffe mit dem Katheter als auch offene Operationen in einem Zug unter zeitgleicher Bildgebung“, so die Sprecherin weiter.

Des Weiteren beherberge der Neubau eine chirurgische Notaufnahme, eine Intensivpflege mit 30 Plätzen, vier Pflegestationen mit 132 Betten, zwei Ambulanzbereiche und eine neue Zentralsterilisation zur Versorgung der OPs mit sterilen Instrumenten.

Das ambulante OP-Zentrum im Haus 51 bleibe vorerst erhalten, teilte die Uniklinik auf Anfrage der DNN mit. Es solle Kapazitäten vorhalten, wenn Engpässe und Leistungsschwankungen auftreten. Zukünftig werde es auch Platz für spezielle Leistungsbereiche bieten, wie beispielsweise die plastische Chirurgie.

Von Catrin Steinbach

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