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Lokales ÖPNV-Kundenbarometer: Dresdner Verkehrsbetriebe bleiben Spitzenreiter
Dresden Lokales ÖPNV-Kundenbarometer: Dresdner Verkehrsbetriebe bleiben Spitzenreiter
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19:34 30.08.2019
500 Dresdner wurden gefragt – und zeigten sich überwiegend zufrieden mit den Dresdner Verkehrsbetrieben. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Sie haben es wieder geschafft: Die Dresdner Verkehrsbetriebe sind zum fünften Mal in Folge an der Spitze des bundesweiten ÖPNV-Kundenbarometers gelandet. Mit ei­ner Gesamtnote von 2,2 erreichte das Unternehmen auch einen eigenen Rekord – die beste Note in 20 Jahren Teilnahme an der Befragung. Auf dem zweiten Platz folgt Paderborn mit der Note 2,33.

Insgesamt beteiligten sich 36 Verkehrsunternehmen und drei Verkehrsverbünde, darunter auch der VVO, an dem Barometer. Das verantwortliche Marktforschungsinstitut „Kantar TNS“ nahm in den jeweiligen Städten Stichproben und so wurden in Dresden 500 Fahrgäste befragt. 64 Prozent davon gaben an, vollkommen oder sehr zufrieden mit den DVB zu sein. Gerade mal ein Prozent erklärte, unzufrieden zu sein.

„Unserem Image hat das nicht geschadet“

Im Detail liegen die Verkehrsbetriebe in fünfzehn der abgefragten Kategorien über dem Branchendurchschnitt – drei davon gerade so. Besonders gut bewertet wurden das Linien- und Streckennetz, die persönliche Beratung in den Servicezentren und auch der Online-Auftritt inklusive Fahrplanauskünften.

Neben all den guten Zahlen gibt es auch Bereiche, in denen die Dresdner nicht so zufrieden sind. Beim Thema Preis-Leistungs-Verhältnis macht die Siegeskurve einen deutlichen Knick. DVB-Vorstand Andreas Hemmersbach sieht es gelassen: „In den letzten Monaten haben wir viele Diskussionen rund um die Themen 365-Euro-Ticket oder auch kostenloser Nahverkehr. Un­serem Image hat das nicht geschadet“, sagt er im Rahmen der Pressekonferenz zum Kundenbarometer am Freitag.

Diskussionen um Fahrpreise seien nicht „zielführend“

So wolle sich das Unternehmen eher auf die Bereiche konzentrieren, die dem gesamten Unternehmen Verbesserungen beschaffen – Stichwort neue Stadtbahnwagen (DNN berichteten). Dazu zählen zahlreiche Baumaßnahmen, die auch dieses Jahr die Nerven der Fahrgäste strapazierten, beispielsweise an der Oskarstraße oder auch an der Bautzner Straße. Und da diese Maßnahmen auch finanziert werden müssen, sieht Hemmersbach die Diskussionen um die Fahrpreise als „nicht zielführend“ an.

Die Dresdner sind zwar mit den Ticketpreisen nicht sonderlich zufrieden, mit dem Ticketverkauf aber umso mehr: Die neuen Fahrkartenautomaten sind bei der diesjährigen Befragungen noch mal besser weggekommen als beim letzten Mal. Auch die Verbesserungen in der DVB-App ist den Fahrgästen positiv aufgefallen.

An Lösungen werde gearbeitet

Was die Informationen bei Störungen betrifft, sehen die Dresdner dagegen noch Nachholbedarf. Der Wert hat sich im Vergleich zum Vorjahr noch mal verschlechtert. An Lösungen werde zwar gearbeitet, diese sind jedoch nicht neu: „Beispielsweise wollen wir den Aufbau der elektronischen Abfahrtstafeln an den Haltestellen fortsetzen und die Echtzeitinformation auf unserer Handy-App verbessern“, sagt der für Betrieb und Personal zuständige Vorstand Lars Seiffert. Auch werde aktuell ein Tool ausprobiert, welches die Kunden schneller und über verschiedene Kanäle gleichzeitig über Störungen informieren soll. Immerhin ein Fortschritt – letztes Jahr war das Programm noch in der Entwicklung.

Trotz steigender Fahrgastzahlen konnten die DVB also noch zulegen. Derzeit liegen die Fahrgastzahlen bei 163 Millionen pro Jahr – Tendenz steigend. Darauf ausruhen will sich das Unternehmen aber nicht: „Das tolle Ergebnis spornt uns zugleich an, die noch verbliebenen Kritikpunkte in den Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit zu rücken“, sagt Seiffert.

Von Lisa-Marie Leuteritz

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