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Lokales Obst für alle am Johannstädter Elbufer
Dresden Lokales Obst für alle am Johannstädter Elbufer
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12:27 18.04.2019
Zum Spazieren, Naschen und Verweilen soll die neue Streuobstwiese in Johannstadt einladen. Quelle: Dietrich Flechtner
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Dresden

Zur Pflanzung im vergangenen Winter sahen die 47 Obstbäume am Johannstädter Elbufer eher trostlos aus. Doch jetzt lassen sich die ersten Blüten sehen. Diese lassen auf erste Naschereien in diesem Jahr hoffen.

Ausgleich für den Hubschrauberlandeplatz der Uniklinik

Es sind nicht die ersten Obstbäume nahe dem Fährgarten: Vor dem verheerenden Hochwasser 2002 befand sich dort eine Kleingartenanlage. An diese erinnern nun nur noch vereinzelte Obstbäume.

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Für die Stadt ist die Streuobstwiese eine sogenannte „Eingriffs-Ausgleichsmaßnahme“ für den Hubschrauberlandeplatz des Uniklinikums. Dieser befindet sich nämlich inmitten des Landschaftsschutzgebietes der Elbwiesen. Damit dieser aber bleiben konnte, zahlte das Klinikum der Stadt einen Ausgleichsbeitrag.

Mit diesen Geldern wurde die Streuobstwiese nun erweitert. Vor allem alte Sorten haben dort Platz gefunden: Unter anderem die Petersbirne, der Boskoop-Apfel oder auch die große schwarze Knorpelkirsche.

Planung für die nächsten 25 Jahre

Bei diesen und allen anderen Sorten darf sich jeder bedienen, sagt Umweltbürgermeistern Eva Jähnigen (Grüne) am Mittwochnachmittag vor Ort: „„Die beiden Streuobstwiesen am Elbufer sollen von den Dresdnerinnen und Dresdnern aktiv erlebt werden, ganz gleich ob beim Ausruhen im Schatten, Spazierengehen oder im Herbst beim Obst pflücken. Denn was man kennt und schätzt, ist man auch bereit zu schützen.“ Neuanlage und Pflege für die nächsten 25 Jahre kosten insgesamt rund 50.000 Euro.

Von Lisa-Marie Leuteritz

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