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Lokales Notlandung bei Testflug – Flughafen Dresden probt den Ernstfall
Dresden Lokales Notlandung bei Testflug – Flughafen Dresden probt den Ernstfall
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17:07 07.09.2019
Retter tragen einen Verletzten aus dem Flugzeug. Quelle: Flughafen Dresden GmbH / Michael Weimer
Dresden

Ein Testflug, an Bord befinden sich Besatzungsmitglieder, aber keine Passagiere. Plötzlich entwickelt sich Rauch in der Kabine. Die Crew setzt zur Notlandung am Flughafen Dresden an. Dieses Setting sah das Übungsszenario „Lilienthal 2019“ vor, bei dem am Samstag rund 130 Einsatzkräfte die Zusammenarbeit und das richtige Handeln im Ernstfall probten.

Im Video: Anfahrt zum Einsatz

Mit dabei waren die Flughafenbereiche Verkehrsleitung und Verkehrszentrale, die Flughafenfeuerwehr, die Flughafensicherheit, die Abteilung Umweltschutz, der Kundendienst und die Unternehmenskommunikation sowie der Abfertiger PortGround. Ebenfalls an Bord: Die am Flughafen beheimateten Elbe Flugzeugwerke, die Berufsfeuerwehr Dresden und mehrere Stadtteilfeuerwehren.

Die Einsatzkräfte koordinierten die Evakuierung der Crew über eine Notrutsche und direkt durch die Retter. Zudem erfolgte ein Löscheinsatz am Flugzeug und an einem Tankfahrzeug, das im Zuge des hypothetischen Unfalls beschädigt worden war.

Im Fokus stand neben der Rettung auch ein Löscheinsatz am Flugzeug. Quelle: Flughafen Dresden GmbH / Michael Weimer

Der normale Flugbetrieb wurde durch die Übung nicht beeinträchtig, teilte die Mitteldeutsche Flughafen AG als Betreiber mit. Übungen wie „Lilienthal 2019“ müssen laut den internationalen und europäischen Richtlinien für den zivilen Luftverkehr mindestens alle zwei Jahre durchgeführt werden.

Von fkä

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