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Lokales Neustart im Dresdner Café Prag
Dresden Lokales Neustart im Dresdner Café Prag
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14:46 14.04.2016
Geschäftsführer Michael Peller hat den Überblick im Bauchaos vor der Eröffnung. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Die Kreissäge kreischt, irgendwo werden Löcher gebohrt, über den glänzenden Pizzaöfen pinselt ein Maler an der Decke graue Kanten, ein Tischler fegt im Gewühl seine Holzspäne zusammen. In diesem Chaos hat Michael Peller zur Pressekonferenz geladen, genau in der Mitte zwischen der offenen Küche und der großzügigen Bar in „seinem“ neuen Restaurant, das spätestens ab Montag geöffnet sein soll. Es heißt Aposto und befindet sich im Erdgeschoss des Café Prag. Italienische Küche steht in der Speisekarte, Nudeln und Spaghetti werden vor Ort selbst hergestellt, „wir machen alles frisch, nichts wird warmgehalten“, sagt der 46-Jährige. So weit, so gut, Trommeln gehört zum Geschäft.

Am Wochenede wollen die Aposto-Mitarbeiter – es sollen künftig samt Aushilfen mal rund 70 sein – alle Abläufe testen. Dann sind die Maler und Maurer, die Tischler und Thekenbauer samt Familien zum Testessen eingeladen. Die Küchentechnik wird ausprobiert und die Bar in Betrieb genommen, an der jetzt schon die ersten Flaschen bereit stehen, während gleich daneben noch Kassen angeschlossen und Regale gewienert wurden. „Ich habe das schon 15 bis 20 Mal erlebt“, lächelt Michael Peller, eigentlich werde schon nur noch aufgeräumt und geputzt, erklärt er Laien das Durcheinander.

Noch einen Tag haben die Techniker, Bauleute und Mitarbeiter Zeit, um das neue italienische Restaurant im Erdgeschoss des Café Prag für den Probebetrieb zu präparieren. Spätestens ab Montag hat das Lokal dann für alle Dresdner geöffnet.

Der Chef und seine Mitarbeiter haben sich nichts Geringeres auf die Fahnen geschrieben, als dem Café Prag wieder Leben einzuhauchen. „Dazu wurde das Markthallengeschäft aufgegeben, auch im 1. Stock“, sagte Peller, es sei nicht erfolgreich gewesen. Dort, wo früher der große Saal des Café Prag war, zieht eine Spielbank an. Den Eröffnungstermin konnte Peller nicht nennen, auch Architekt Lars Geiert, der den Umbau im Erdgeschoss konzipiert hat, konnte dazu nichts sagen. „Ich bin sehr stolz, dass wir in diesem wunderschönen Gebäude unser Restaurant eröffnen dürfen“, sagte der neue Chef, der für das Aposto von Augsburg nach Dresden zieht, zum Standort an der Seestraße. Und: „Wir sind uns bewusst, dass das Café Prag im Fokus der Öffentlichkeit steht.“ Bevor Peller aber an Angebote wie zum Beispiel Themenabende oder spezielle Veranstaltungen im Aposto denkt, will er erst mal mit guter italienischer Küche punkten. „Wir sind gut aufgestellt“, urteilt er über das Preisniveau in „seinem“ Restaurant, in dem es Hauptgerichte ab reichlich sechs Euro gibt und ein Wasser knapp zwei Euro kostet.

Das Aposto in Dresden ist das elfte Restaurant in Deutschland mit diesem Namen. Es gehört zur Enchilada Gruppe, einem Unternehmen aus Gräfelfing bei München. Diese Gruppe gehört nach eigenen Angaben zu den Top 20 der Gastrounternehmen in Deutschland und betreibt derzeit rund 130 Lokale, auch in der Schweiz, Österreich und Luxemburg. Das Dresdner Aposto ist der erste von künftig drei Mietern im ehemaligen Café Prag. In den ersten Stock zieht eine Spielbank ein, dann ist im Anbau noch Platz für ein drittes Unternehmen.

Von Christoph Springer

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