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Lokales Neues Verwaltungszentrum für Dresden: Erste Handgriffe am Ferdinandplatz
Dresden Lokales Neues Verwaltungszentrum für Dresden: Erste Handgriffe am Ferdinandplatz
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10:05 02.12.2019
Auf dem Ferdinandplatz werden jetzt die ersten Arbeiten erledigt. Die Stadt will hier ihr neues Verwaltungszentrum errichten lassen. Quelle: Sebastian Kositz
Dresden

Der erste Bagger ist schon da: Auf dem Ferdinandplatz lässt die Stadt jetzt die ersten Arbeiten für das neue Verwaltungszentrum erledigen. In den kommenden Wochen werden Bauleute dort Platz schaffen für die vorm eigentlichen Baustart nötigen archäologischen Ausgrabungen.

Platz schaffen für archäologische Grabungen

Damit die Fachleute vom Landesamt für Archäologie ungestört nach Relikten früherer Jahrhunderte graben können, muss aus dem Bereich eine Trinkwasserleitung der Stadtwerke Drewag verschwinden. Diese wird auf den südlichen Bereich des Ferdinandplatzes umverlegt.

Parkplatz ab Februar 2020 gesperrt

Die Arbeiten für den Neubau des Verwaltungszentrums beginnen laut Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne) Mitte Februar 2020 mit der Baufeldfreimachung und dem Aushub der Baugrube. Zuvor sind aber die Archäologen am Zug.

Ab Mitte Februar kann der im Bereich des Baufeldes befindliche Parkplatz mit 285 Plätzen nicht mehr genutzt werden. Die Stadt habe dem privaten Betreiber bereits gekündigt. Der Parkplatz hinter dem Karstadt-Kaufhaus könne dagegen in weiten Teilen weiter genutzt werden, teilt Schmidt-Lamontain mit.

Ab Februar 2020 kann der Parkplatz nicht mehr genutzt werden. Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten

Fertigstellung bis 2025

Bis zum eigentlichen Beginn der Arbeiten für den Verwaltungsneubau wird noch einige Zeit verstreichen. Die Stadtverwaltung strebt laut dem Baubürgermeister an, im Frühjahr 2021 den Auftrag an einen sogenannten Totalunternehmer zu erteilen, der für Planung und Bau des Gebäudes verantwortlich sein soll. Die Fertigstellung des Neubaus werde bis Frühjahr 2025 erfolgen.

Zwei weitere Gebäude noch unklar

Für zwei weitere neue Gebäude auf dem Ferdinandplatz gibt es allerdings noch keine Lösung. So soll das Karstadt-Gebäude laut Bebauungsplan mit einem neuen Flügel abgeschlossen werden. „Uns wurden aber noch keine konkreten Entwicklungsabsichten von den Eigentümern der Fläche angezeigt“, erklärt der Baubürgermeister.

Neben dem Hauptgebäude des Verwaltungszentrums sollte ein zweiter Neubau an der St. Petersburger Straße errichtet werden. „Dafür gibt es noch keinen Zeitplan“, sagt Schmidt-Lamontain. Ursache dafür ist das Geld: Der Stadtrat hatte die Mittel für die neuen Verwaltungsgebäude von 160 Millionen Euro auf rund 139 Millionen Euro gekürzt und damit das zweite Gebäude auf Eis gelegt.

Von Sebastian Kositz und Thomas Baumann-Hartwig

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