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Lokales Neues Hochhaus in Johannstadt: Das fordern die Anwohner
Dresden Lokales Neues Hochhaus in Johannstadt: Das fordern die Anwohner
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08:01 20.02.2020
Dieses Hochhaus war an der Florian-Geyer-Straße geplant. Quelle: Archiv
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Dresden

Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen) hat es angekündigt: Die Planungen für Sozialwohnungen im Stadtteil Johannstadt an den Standorten Florian-Geyer-Straße 13 und am Käthe-Kollwitz-Ufer werden wieder aufgenommen. Anwohner und der Stadtrat hatten im Verbund für einen Planungsstopp gesorgt – im November 2018 stimmte der Stadtrat mit großer Mehrheit gegen das geplante Hochhaus in der Florian-Geyer-Straße.

Jetzt starten die Planungen wieder – und die Anwohner sollen laut Schmidt-Lamontain einbezogen werden. „Wir wollen nach wie vor kein Hochhaus an dieser Stelle“, erklärt Bernd Thiele, der die Interessen der Anwohner von der Florian-Geyer-Straße vertritt. „Wir wissen, dass wir einen Neubau nicht verhindern können. Aber wir wollen, wie versprochen, ein Wörtchen mitreden können.“

„Wer glaubt, man könne uns fertige Pläne vorlegen, der irrt sich“

Thiele beruft sich auf das Hochhauskonzept, das in der kommenden Woche vorgestellt werden soll. „Wir gehen davon aus, dass die elbnahen Bereiche von Hochhäusern freigehalten werden sollen.“ Auf dem ehemaligen Kita-Gelände in der Florian-Geyer-Straße sollten deshalb Baukörper mit höchstens 22 Metern Höhe errichtet werden.

Die Anwohner fordern – wie schon vor zwei Jahren – einen vernünftigen Mix aus Sozialwohnungen und nicht belegungsrechtsgebundenen Wohnungen in dem Neubau in ihrer Nachbarschaft, so Thiele. Dafür hatte jüngst die Stadtverwaltung erste Weichen gestellt: Bei Wohnbauvorhaben von über 50 Wohnungen soll die städtische Wohnungsbaugesellschaft Wohnen in Dresden GmbH & Co. KG einen Anteil von 20 bis 30 Prozent Wohnungen mit marktüblichem Mietpreis errichten, schlägt das Rathaus vor.

Wichtig ist den Anwohnern laut Thiele, frühzeitig an den Planungen beteiligt zu werden. „Wir werden in unserem Engagement nicht nachlassen. Wer glaubt, man könne uns fertige Pläne vorlegen, der irrt sich“, so der Anwohner. „Wir wollen die Planungsvorschläge diskutieren und unsere eigenen Ideen einbringen.“

Von Thomas Baumann-Hartwig

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