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Lokales „Grüner Salon“ startet in Dresden
Dresden Lokales „Grüner Salon“ startet in Dresden
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13:26 12.08.2019
Frank Pieper und Martin Enk (r.) betreiben am Neumarkt in Dresden Johannas Colonialwaren. Dort starten sie nun ein neues Gesprächsformat. Und laden die Dresdner zum Diskutieren ein. Quelle: Mies Rogman
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Dresden

Dresden bekommt ein neues Gesprächsformat: Am Dienstag startet in Johannas Colonialwarenladen am Neumarkt der „Grüne Salon“.

Aus der Taufe gehoben haben das Projekt Dresdner, denen ihre Stadt am Herzen liegt – wie es in der Einladung der Ladenbetreiber Martin Enk & Frank Pieper zum ersten Abend heißt. In Zeiten der vielen „Lautsprecher“, die besonders vor der Landtagswahl die Tonart vorgeben, gehe es im „Grünen Salon“ eher um leise Töne.

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Ergebnisse sind brisant

Gäste können mit ausgewiesenen Experten wie dem Politikwissenschaftler an der University of Delaware/USA, Daniel Kinderman, diskutieren, der den Auftaktabend bestreitet. Kinderman hat in den zurückliegenden Monaten in Sachsen und Thüringen mit zahllosen Arbeitgebern und Wirtschaftsverbänden gesprochen und sie zum Thema Rechtspopulismus, Achtung von Menschenrechten sowie Sozial- und Umweltbelangen befragt. Die Ergebnisse dürften mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen von einiger Brisanz sein.

Auf Kinderman folgen am 25.September Götz Ahmelmann, der als Vorstandsvorsitzender der Mitteldeutschen Flughafen AG das Potenzial des Dresdner Flughafens beleuchtet, und am 16. Oktober Nilsson Samuelsson vom Stadtplanungsamt der Stadt Dresden. Er redet mit den Gästen darüber, warum der Platz um die Frauenkirche, der die Dresdner noch heute spaltet, für die künftige Entwicklung der Stadt durchaus von Bedeutung ist.

Es geht auch um Unterhaltung

Am 13. November stellt der Berliner Journalist Matthias Meisner das Buch „Ständige Ausreise“ vor, das er gemeinsam mit Jana Göbel herausgegeben hat. In dem bei Christoph Links erschienenen Band erzählen Journalisten und Journalistinnen aus ganz Deutschland 24 Geschichten von Menschen, die die DDR per Ausreiseantrag verlassen haben. Der Tagesspiegel-Redakteur liest aus dem Buch und schlägt den Bogen in die Gegenwart, in der sich wieder viele Menschen mit guten Gründen auf den Weg machen, um ihre Heimat zu verlassen.

Den Planern des neuen Salons geht es aber neben dem politischen Tagesgeschäft auch um Unterhaltung. Am 4. September ist deshalb die Slam-Poetin Kaddi Cutz zu erleben, am 8. Oktober tritt der Dresdner Autor Jens-Uwe Sommerschuh auf und am 6. November lockt Dorit Walczak zu einem Lene-Voigt- Abend.

Weitere Infos zum „Grünen Salon“

Los geht es immer um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Infos unter: johannas.dresden@beretail.de und über Telefon: +49 351 30 91 74 16.

Von DNN

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