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Lokales Neue Vogelgrippe-Fälle in Dresden: Stadtgebiet wird zur Sperrzone
Dresden Lokales Neue Vogelgrippe-Fälle in Dresden: Stadtgebiet wird zur Sperrzone
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11:46 31.01.2017
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Archivbild Quelle: dpa
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Dresden

Die Dresdner Stadtverwaltung hat den Vogelgrippe-Sperrbezirk auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet. Grund dafür ist der Fund von mehreren toten Wildvögeln Mitte Januar, bei denen allesamt das Vogelgrippe-Virus H5N8 festgestellt wurde. Dabei handelt es sich um einen Schwan im Großen Garten und einen Bussard in Dresden-Kaditz. Weitere Tierkadaver seien noch zur Untersuchung im Labor des Friedrich-Löffler-Instituts.

Freilauf-Verbot für Hunde und Katzen

Zusätzlich zur längst geltenden Stallpflicht wurden nun weitere Maßnahmen angeordnet. So gilt ab sofort ein Freilaufverbot für alle Katzen und Hunde im gesamten Stadtgebiet. Damit soll verhindert werden, dass die Tiere in Kontakt mit infizierten toten Vögeln kommen. Zudem wurde der Transport von Geflügel und deren Haltungsvorschriften noch einmal verschärft. Die Regeln gelten vorerst bis zum 21. Februar.

2017 wurden nach Angaben der Stadt bundesweit bereits 111 Fälle des Vogelgrippe-Virus H5N8 registriert. 2016 waren es im gesamten Jahr 624 Fälle.

In Dresden zittern zahlreiche Geflügelhalter um ihre Tierbestände. Die inzwischen monatelange Haltung in geschlossenen Käfigen schwäche die Tiere immer weiter und mache sie umso anfälliger für Krankheiten. Auch der Dresdner Zoo sorgt sich um seine Vögel, die nicht ins Freie dürfen.

Von sl