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Lokales Neue Stolpersteine für Dresden – auch für einen Pionier der Kleinbildfotografie
Dresden Lokales Neue Stolpersteine für Dresden – auch für einen Pionier der Kleinbildfotografie
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17:24 02.12.2019
Stolpersteine für Alfred „Fred“ Stein und seine Frau Liselotte an der Tiergartenstraße 18. Quelle: Anja Schneider
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Dresden

Jüdische Menschen, Roma und Sinti, Homosexuelle, Zeugen Jehovas, politisch Verfolgte und Menschen mit Behinderungen: Stolpersteine erinnern an diejenigen, „die zwischen 1933 und 1945 von den Nationalsozialisten deportiert, vertrieben oder ermordet wurden“, sagt Ronny Geißler, Vorstandsmitglied im Verein Stolpersteine für Dresden.

An der Tiergartenstraße 18 erinnern seit heute zwei Stolpersteine an Alfred „Fred“ Stein und seine Frau Liselotte „Lilo“. Der 1909 geborene Dresdner gilt als ein Pionier der Kleinbildfotografie. Er fotografierte Persönlichkeiten wie Hannah Arendt, Bertolt Brecht und Willy Brandt. Im September 1933 floh der Sohn eines Rabbiners zusammen mit seiner Frau nach Paris.

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Der Dresdner Alfred „Fred“ Stein gilt als ein Pionier der Kleinbildfotografie. Quelle: Kultur DNN

Neben dem Ehepaar Stein verlegte der Stolperstein Verein zudem 28 weitere – in Zusammenarbeit mit dem Kölner Künstler Gunter Demnig. Dieser verlegt die Steine zum größten Teil selbst.

„Insgesamt haben wir am Montag 30 Stolpersteine an 13 neuen Stellen im Stadtgebiet verlegt“, sagt Geißler.

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Von Felix Franke

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