Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Neue SpeiseplanApp hilft Dresdnern bei der Mittagessenauswahl
Dresden Lokales Neue SpeiseplanApp hilft Dresdnern bei der Mittagessenauswahl
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:04 18.05.2019
SpeiseplanApp-Entwickler Martin Bruck (links) im Gespräch mit Michael Malz (rechts), Betreiber der Suppenwirtschaft am Schillerplatz. Quelle: PR
Dresden

Mit leerem Magen arbeitet es sich nur halb so gut. Das wissen auch Manuel Gillner und Martin Bruck. Deshalb haben die beiden Dresdner gemeinsam die SpeiseplanApp ins Leben gerufen, die knurrenden Mägen zur Mittagszeit Abhilfe verschaffen soll.

Noch eine App, mit der man Essen bestellen kann? Der App Store scheint doch bereits überfüllt von Angeboten wie Lieferando, Foodora, Lieferheld und Co. Doch die Idee, die hinter der SpeiseplanApp steht, ist eine andere. Statt dem üblichem Lieferangebot wie Burger, Pizza oder Sushi legt sie den Fokus auf lokale Spezialitäten, etwa gefüllte Paprika, Hackfleischeintopf oder Geflügelfrikassee mit Reis, kurz: alles Mittagsangebote, die von Kantinen, Suppenbars, Cafés, Fleischer- und Bäckereien, Imbissen und sogar Food Trucks der Dresdner Innenstadt angeboten werden. Außerdem bietet die App keinen klassischen Lieferservice an, sondern soll einen Überblick verschaffen, wo man zu welchem Preis am besten mittags essen kann.

Die Idee kam den beiden Dresdner ungefähr vor zwei Jahren. Martin Bruck arbeitete damals als Entwickler für firmeninterne Netzwerke. „Dabei fiel mir auf, dass Mitarbeiter im Intranet vor allem nach einem suchen: dem nächsten Mittagessen.“ Die darauf folgende endlose Recherche durch die Google-Ergebnisse kostet viel Zeit und Geduld. „Wir haben geschaut, ob es da nicht eine Lösung gibt, die alles übersichtlich auflistet“, berichtet Bruck.

So begann das Männertrio Toni Aßmann, Manuel Giller und Martin Bruck Anfang 2018 die Arbeit an der neuen App. Da gerade Kantinen, Fleischereien und Imbisse oft noch nicht digitalisiert sind, soll die App genau dort ansetzten. Alle Anbieter, deren Mittagstisch täglich, wöchentlich oder monatlich wechselt, können sich kostenfrei registrieren und gegen eine Abogebühr ihre Angebote einstellen. Die App biete gleich mehrere Vorteile, sie verhelfe etwa kleineren Anbietern für einen größeren Kundenkreis sichtbar zu werden und fördere somit gleichzeitig regionale Anbieter, die es heutzutage neben den zahlreichen Franchise-Unternehmen zunehmend schwerer haben.

Seit Anfang des Jahres ist nun die Lösung in Form der SpeiseplanApp für den Browser, iOS und für Android verfügbar und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Der Download und das Benutzen der App sind kostenfrei. Am Layout wird noch gearbeitet, doch die wichtigsten Informationen wie Preise, Adresse und auch die Kartenansicht sind bereits vorhanden. Da es vor allem um gesunde und vollwertige Mahlzeiten gehen soll, bietet die App außerdem die Suchmöglichkeit nach vegetarischen, veganen, aber auch gluten- oder laktosefreien Gerichten an.

Momentan beschränkt sich das Angebot der SpeiseplanApp auf Anbieter der sächsischen Hauptstadt, doch die drei Entwickler wollen es nicht dabei belassen: „Wir wollen das Angebot langsam aufbauen, perspektivisch soll ganz Sachsen und irgendwann ganz Deutschland abgedeckt werden.“

Für weitere Informationen: www.speiseplanapp.de oder im App Store, Stichwort: Speiseplan

Von Jennifer Georgi

Zum zehnten Mal laden die Dresdner Wohnungsgenossenschaften zum Sport und Familientag auf die Cockerwiese. Dort entsteht auf 20 000 Quadratmetern Dresdens größte Wohnung.

18.05.2019

Die Stadt will herausfinden, was für die Menschen Heimat bedeutet – und mit Veranstaltungen einen Vorgeschmack aufs Kulturhauptstadtjahr geben.

18.05.2019

Die Linke lassen bei ihrer Attacke gegen Großvermieter Vonovia nicht nach. Mit einem Musterbrief sollen sich Mieter einfach an OB Dirk Hilbert wenden können und ihm zum Anwalt in Sachen fehlerhafter Abrechnungen machen.

17.05.2019