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Lokales Neue Sommerwirtschaft im Großen Garten läuft seit 2. April im Probebetrieb
Dresden Lokales Neue Sommerwirtschaft im Großen Garten läuft seit 2. April im Probebetrieb
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17:24 02.04.2019
Ralph Krause freut sich, denn nun kann der Biergarten endlich öffnen. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Karl-Friedrich Friedel wollte unbedingt der erste sein, wenn die neue Sommerwirtschaft Paul RackwitzNeue Welt“ im Großen Garten das erste Mal öffnet. Und er hat es geschafft. „Ich war halb elf schon mal da, um die Lage zu sondieren, und um 11 Uhr der erste am Tor“, freut sich der Dresdner, der in wenigen Tagen 88 Jahre alt wird, und trinkt genüsslich sein Bierchen.

Die ersten Stammgäste gibt es schon

Herr Friedel ist die Vorhut einer eingeschworenen Männertruppe. Die hat schon jetzt das „Rackwitz“, das seit 2. April erst mal im Probebetrieb läuft und am 11. April offiziell öffnet, zu ihrem neuen Stammtreff auserkoren. „Denn das Treibhaus an der Bertolt-Brecht-Allee, wo wir uns sonst immer gern getroffen haben, gibt es ja nicht mehr.“ Die habe das selbe Schicksal ereilt wie das alte Rackwitz in Plauen, das dort keine passenden Räume mehr fand.

Karl-Friedrich Friedel war der erste Gast in der neuen Sommerwirtschaft im Großen Garten. Quelle: Anja Schneider

Altes Rackwitz war eine Institution in Plauen

Ja das Rackwitz in Plauen – „das war unser erster Laden“, sagt Gastronom Ralph Krause. „Aus einer verrückten Schnapsidee heraus haben mein Bruder und ich 1995 in Plauen das Schankhaus aufgemacht.“ 20 Jahre existierte die Gaststätte dort und „entwickelte sich zu einer wahren Institution in Plauen. Am 31.07.2015 stellte das Paul Rackwitz aufgrund zu hoher Pachtgebühren den Betrieb ein“, konstatiert das Stadtgeschichts-Online-Portal Stadtwiki Dresden.

Arne Rönsch ist alter und neuer Rackwitz-Chef

Jetzt ist das geliebte Rackwitz der Krause-Brüder – die in Dresden auch das „Blumenau“, das „Rauschenbach-Deli“, das „Grillkollektiv“ und die Gastronomie im Societaetstheater betreiben – „an einen neuen würdigen Platz umgezogen“. Und zwar in den Großen Garten auf ein Grundstück direkt an der Stübelallee – in Höhe der Einmündung Müller-Berset-Straße. Alter und neuer „Rackwitz“-Chef ist Arne Rönsch.

Biergarten mit 200 Plätzen

Das kleine Häuschen im Großen Garten, das sich jetzt mit dem umliegenden Grundstück in eine Sommerwirtschaft mit 200 Plätzen verwandelt hat, ist um 1800 als Einnehmerhaus erbaut worden. Später wohnte dort Otto Kluge, Gartenmeister im Großen Garten, mit seiner Familie. In den zurückliegenden 15 Jahren stand das Haus leer und verfiel.

Kleiner Partyraum im denkmalgeschützten Gebäude

Nun ist das Grundstück ein Schmuckstück geworden. Im denkmalgeschützten Gebäude ist im Erdgeschoss ein Raum entstanden, der für Familienfeiern bis 30 Personen gemietet werden kann. Das eigentliche gastronomische Geschäft aber spielt sich – wie der Name Sommerwirtschaft schon sagt – draußen ab. Wenn nicht grade Sturm oder Dauerregen angesagt ist, denn dann bleibt die Einkehrstätte zu.

„Öffnen können wir vom 22. März bis 22. Dezember“, sagt Ralph Krause. „Wenn es kälter wird, werden wir wahrscheinlich Glühwein machen.“ Ansonsten kann man sich auf viele verschiedene Biersorten und ein „typisches Imbissangebot“ freuen.

Hier wird selbst gekocht

Eimersalat kommt aber nicht auf den Teller. Hier wird selbst gekocht, versprechen die Inhaber. „Die ganze letzte Woche haben wir am Kartoffel-Gurken-Salat gefeilt, bis er uns allen geschmeckt hat“, sagt Ralph Krause. Außerdem gibt es u.a. eine Grillkarte u.a. mit verschiedenen Bratwurstsorten, Kuchen und Brot von der Bäckerei Krause und zwei bis drei wechselnde warme Gerichte. „Wir kochen aber nur eine bestimmte Anzahl von Portionen“, so Krause. Aufgegessen ist aufgegessen.

Von Catrin Steinbach

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