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Lokales Neue Michelin-Sterne für Restaurants in Dresden und Radebeul
Dresden Lokales Neue Michelin-Sterne für Restaurants in Dresden und Radebeul
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10:54 27.02.2019
Symbolfoto Quelle: dpa
Dresden/Radbeul

In Sachsen sind zwei Restaurants neu in die Gilde der Gourmet-Tempel mit Michelin-Stern aufgenommen worden. In der am Dienstag in Berlin vorgestellten Ausgabe des Hotel- und Restaurantführers haben das „Genuss-Atelier“ an der Bautzner Straße in Dresden und das „Atelier Sanssouci“ in Radebeul jeweils einen Stern bekommen. Mit den beiden neuen Häusern gibt es nun insgesamt sieben Restaurants in Sachsen mit einem Michelin-Stern, darunter das „Caroussel“, das „bean&beluga“ und das „Elements“ in Dresden, aber auch das „Juwel“ im ostsächsischen Kirschau.

König der sächsischen Spitzenköche bleibt allerdings Peter Maria Schnurr vom „Falco“ in Leipzig, das sich als einziges Restaurant in Sachsen mit zwei Sternen schmücken darf. Schnurr wurde erst im Herbst 2018 vom Restaurantführer „Gault&Millau“ zum besten Koch Sachsens gekürt.

Insgesamt führt der Guide Michelin in Deutschland 309 Gourmet-Restaurants auf, neun mehr als im Vorjahr. Hochburgen für Gourmets sind Millionenstädte wie Berlin, Hamburg und München. Der Guide Michelin kommt am 4. März in den Handel. Die ersten Michelin-Sterne in Deutschland wurden 1966 verliehen.

Was ist der Guide Michelin?

Der Guide MICHELIN gilt als internationale Referenz unter den Hotel- und Gastronomieführern. Die Basis dieses Vertrauens sind seine strengen Bewertungskriterien. Seit 1926 werden die Sterne in die Küchen vergeben. Alle Restaurant-Tester verfügen über eine fundierte Ausbildung und Erfahrung im Hotel- und Gaststättengewerbe und absolvierten zusätzlich ein intensives Training bei Michelin.

Was bedeuten die Michelin-Sterne?

• Ein Stern bedeutet: „Eine Küche voller Finesse – einen Stopp wert!“.

• Zwei Sterne: „Eine Spitzenküche – einen Umweg wert!“

• Drei Sterne: „Eine einzigartige Küche – eine Reise wert!“

Die Vergabe der Sterne erfolgt nach gemeinsamer Beratung der Michelin-Inspektoren. Ausschlaggebend sind laut Michelin die gleichbleibende Qualität und Frische der Zutaten, sowie Innovation und Einzigartigkeit der Gerichte.

Ein errungener Stern muss jedes Jahr erneut verteidigt werden, was enormen Stress für ein Restaurant bedeuten kann. Deswegen kommt es durchaus vor, dass Köche ihre Sterne freiwillig zurückgeben.

Von dpa

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